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7. April 2010: Neues Gründerhaus für Start-Ups in Frankfurt, CSU-Politiker kritisiert USK, gamecity:Hamburg mit neuer Ringvorlesung

Redaktion   //   April 7, 2010   //   0 Kommentare

Gamearea FRM eröffnet Gründerhaus

Start-ups aus der Spielebranche im Frankfurter Raum finden in Zukunft einen Platz im Gründerhaus Mainraum: Der neue Standort bietet günstige Büroflächen für junge Unternehmen aus der Kreativwirtschaft. Unterstützt wird das Projekt von der gamearea-FRM e.V., die den Gründerhausbewohnern mit einem etablierten Branchennetzwerk zur Seite steht.

Die Jungunternehmen können aber nicht nur günstig Büros mieten, sondern werden von einem erfahrenen Paten aus der Wirtschaft betreut. Auch bleiben die Spieleentwickler nicht unter sich: In das Gründerhaus sollen laut gamearea-Vorstand Joerg Weber auch junge Unternehmen aus den Bereichen Digitale Welten und Design einziehen, um so ein Netzwerk aus technologieorientierten, innovativen und kreativen Unternehmen zu schaffen. Start-Ups teilen sich zudem Konferenzräume, eine Lounge und eine Küche. Weitere Infos zum Mainraum-Gründerhaus gibt es unter: www.mainraum-gruenderhaus.de

Quelle: GamesMarkt

Bayerischer Innenminister kritisiert USK

Mit seinem wilden Vergleich von Computerspielen mit Kinderpornografie sorgte der bayerische Innenminister Joachim Herrmann vor einem Jahr für Aufsehen. Jetzt erneuert der CSU-Politiker seine Forderung nach einem generellen Verbot für gewalthaltige Computer- und Videospiele auf der Website www.abgeordnetenwatch.de. Als Grund für seine Forderung nennt Herrmann die Ergebnisse der umstrittenen Studie des US-Psychologen Craig Anderson, die eine erhöhte Gewaltbereitschaft und sinkendes Mitleidsempfinden von regelmäßigen Computerspielern feststellte.

Auch einen Schuldigen hat Herrmann gefunden: Die laxe Freigabepraxis der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle(USK) sorge dafür, dass immer mehr gewalthaltige Spiele für volljährige Konsumenten verfügbar sind. Die Schlussfolgerung des Politikers: „Ist ein Spiel erst einmal freigegeben, gelangt es schnell in die Hände von Kindern und Jugendlichen. Der Aufdruck  „keine Jugendfreigabe“ hat hier eher Anreizwirkung.“ Eltern nimmt er dabei vorsorglich in Schutz, sie seien allein aus Zeitgründen machtlos. Bevormundung von Erwachsenen statt vernünftiger Kindererziehung? Eine hoffentlich nicht mehrheitstaugliche Meinung.

Quelle: GamesMarkt, Heise, Golem

Neue Ringvorlesung der gamecity:Hamburg

Die Ringvorlesung  der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg in Kooperation mit der Standortinitiative gamecity:Hamburg geht in die siebte Runde: Die Vorlesungsreihe startet am 12. April und findet jeden Montag von 17:00 bis 18:30 Uhr an der HAW statt. In diesem Semester widmet sich die Veranstaltungsreihe verschiedenen Spieleplattformen.

Neben sozialen Netzwerken und Browsergames steht auch das Thema Recht auf der Tagesordnung. Unter den Vortragenden finden sich Michael Zillmer von InnoGames, Ibrahim Mazari von Turtle Entertainment oder Stephan Dreyer vom Hans-Bredow-Institut. Die Ringvorlesung hat sich seit ihrem Debüt im Sommersemester 2007 als Institution der Vermittlung zwischen Wissenschaft und Industrie etabliert. Das komplette Programm gibt es unter www.gamecity-hamburg.de/index.php?id=631

Quelle: GamesMarkt

 

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