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30. März 2010: Free-to-Play auch in Europa populär, Entlassungen bei IO Interactive, Google startet Summer of Code 2010

Redaktion   //   März 30, 2010   //   0 Kommentare

Free-to-Play: Das Modell der Zukunft

Free-to-Play ist nicht nur der Begriff der Stunde, die Marktforscher von DFC Intelligence sagen dem Business-Modell in Europa auch eine rosige Zukunft voraus: Kostenlose Games, die sich über Mikrotransaktionen finanzieren sind nach Asien auch in den USA und Europa zunehmend erfolgreich. Im Januar und Februar befragte DFC 5.000 amerikanische und europäische Spieler und analysierte Daten der letzten sieben Jahre zu Mikrotransaktionen.

Vor allem soziale Netzwerke wie Facebook haben die Akzeptanz von Mikrotransaktionen beflügelt: 88% der Befragten haben schon einmal Geld für digitale Inhalte ausgegeben, 60% haben bereits In-Game-Items gekauft. Im Jahr 2009 konnten europäische und amerikanische Anbieter von Online-Games bereits rund $800 Mio. Umsatz einstreichen, im Jahr 2015 rechnet DFC Intelligence mit einem Umsatz von $3 Mrd. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Kunden in Europa und den USA durchschnittlich mehr Geld pro Mikrotransaktion ausgeben als asiatische Spieler. 

Quelle: GamesMarkt

Entlassungen bei IO Interactive

Der dänische Entwickler IO Interactive hat in der vergangenen Woche zahlreiche Mitarbeiter entlassen: 35 der rund 200 Angestellten mussten ihren Arbeitsplatz räumen. Aktuell arbeitet das Studio an dem Actionspiel „Kane & Lynch 2: Dog Days“.

Niels Joergensen, General Manager des Studios, begründet den Stellenabbau als normalen Prozess in einem projektbezogenen Unternehmen. Die Anzahl der gestrichenen Stellen bestätigte er nicht. IO Interactive wurde 1998 gegründet und 2004 vom britischen Publisher Eidos aufgekauft. Seit der Übernahme von Eidos im vergangenen Jahr ist das Studio im Besitz des japanischen Publishers Square Enix. Der erfolgreichste Titel des Studios „Hitman“ wurde 2007 auch verfilmt.

Quellen: EdgeGamasutraGamestar

Google Summer of Code startet Bewerbungsphase

Ab sofort können sich Studenten für den Google Summer of Code 2010 bewerben und eines von 150 Open-Source-Projekten auswählen, an dem sie mitarbeiten möchten. Alle Teilnehmer, die zugelassen werden, erhalten $5.000 für ihren Einsatz. 

Unter den Projekten finden sich Anwendungen wie die 3D-Modelling-Software Blender, aber auch Games wie „Crystal Space“, „Battle for Wesnoth“ oder „WorldForge“. Die Arbeiten finden vom 24. Mai bis 16. August statt, der Bewerbungsschluss ist der 9. April 2010. Weitere Infos und eine Liste aller Projekte gibt es unter socghop.appspot.com/gsoc/program/home/google/gsoc2010.

Quelle: Golem

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