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24. März 2010: Epic Games und Avalanche mit neuen Studios, UK-Spielebranche erhält Steuervergünstigungen, Chris Taylor eröffnet Quo Vadis

Redaktion   //   März 24, 2010   //   0 Kommentare

Epic Games und Avalanche gründen neue Studios

Entwickler Epic Games expandiert und plant, in Kürze ein neues Studio in Tokyo zu eröffnen. Die neue Niederlassung soll vor allem Präsenz vor Ort zeigen, um japanischen Entwicklern einen besseren Support für die hauseigene Unreal Engine 3 zu bieten. Ob darüber hinaus auch Spiele in Japan entwickelt werden sollen, ist nicht bekannt.

Auch Avalanche („Just Cause 2“) gründet ein neues Studio: Unter dem Namen Expansive Worlds sollen in Schweden Casual und Onlinegames entstehen. Innovative Produkte, eigene IPs und neuartige Geschäftsmodelle will das neue Studio mit Sitz in Stockholm entwickeln. Als erstes Projekt wird die Jagd-Simulation „The Hunter“ in Angriff genommen. Als Technologie kommt die hauseigene Avalanche-Engine zum Einsatz. 

Quellen: Edge 1GamestarEdge 2

UK: Spielebranche erhält endlich Steuervergünstigungen

Seit Jahren fordert die britische Spielebranche bereits Steuervergünstigungen, um weitere Schließungen und die Abwanderung der lokalen kreativen Köpfe nach Kanada entgegen zu wirken. Jetzt kam die Regierung dem Wunsch endlich nach: In das aktuelle Regierungsbudget sind Steuererleichterungen für Spiele-Entwickler nach dem Vorbild der Filmindustrie eingerechnet. Die Regierung hofft, dass mit Hilfe des Steuerprogramms in den nächsten fünf Jahren 3.550 Stellen geschaffen werden. Auch die zuletzt explodierten Entwicklungskosten sollen sich dadurch stabilisieren.

Die Entscheidung ist wegweisend für Großbritannien: Man will zurück zu alter Stärke finden und gerade im internationalen Vergleich wieder eine Führungsposition einnehmen. Seit 2008 mussten 44 Studios in Großbritannien ihre Pforten schließen, ein Anteil von 6%. Ein Negativtrend, den das neue Regierungsprogramm stoppen könnte.

Quellen: EdgeCVGMobile Entertainment

Chris Taylor eröffnet Quo Vadis

Die Entwicklerkonferenz Quo Vadis, die vom 27. bis 29. April in Berlin im Rahmen der Deutschen Gamestage stattfindet, kann sich über einen hochkarätigen Sprecher freuen: Die Keynote am Eröffnungstag hält Chris Taylor, der Mitgründer von Gas Powered Games und Schöpfer von Klassikern wie „Dungeon Siege“ und „Supreme Commander“. 

Als Thema hat der Branchenveteran die Alltagsprobleme von Indie-Entwicklern und die Bedeutung neuer Vertriebs- und Entwicklungsplattformen gewählt. Der gebürtige Kanadier betont bereits im Vorfeld die Wichtigkeit dieser Themen: Die Branche sei schon immer für ihre rasante Entwicklung bekannt und dürfe Innovationen deshalb nicht hinterherhinken. 

Quellen: GamesMarktGamestar

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