Killerspiele: Verbot in der Schweiz, Pfeiffer pöbelt
National- und Ständerat der Schweiz haben die Gesetzesinitiative der Politikerin Evi Allemann (SP) angenommen: Damit sollen in Zukunft die vielzitierten Killerspiele verboten werden, zudem wird eine verbindliche Altersfreigaben eingeführt. Schweizer Gamer hatten gegen das Gesetz mit einer Onlinepetition protestiert – jedoch ohne Erfolg.
Der Bundesrat muss jetzt ein Gesetz formulieren, dass die Herstellung, Werbung, Einfuhr sowie den Verkauf und die Weitergabe von Spielen verbietet, die Gewalt gegen menschliche Wesen beinhalten. Das verbindliche System zur Altersfreigabe soll sich an Pan European Game Information (PEGI) orientieren.
Passend dazu meldet sich auch in Deutschland ein alter Bekannter zu Wort: In einem Interview mit der Frankfurter Rundschau machte sich Professor Christian Pfeiffer (Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen) erneut gegen Games stark. Laut Pfeiffer sind Spiele ein „ernsthafter Ursachenfaktor“, warum junge Menschen gewaltbereiten Rocker-Gruppen wie den Hells Angels beitreten. Seine interessante These: Games würden das „Rocker sein“ bewerben und die Spieler zu Fortführung der virtuellen Kämpfe in der Realität animieren.
Quellen: Golem, Heise, Gamestar
Leipziger Messe stellt Games Convention Asia ein
Die Leipziger Messe verabschiedet sich von der Games Convention Asia (GC Asia) in Singapur. Als Grund wird die Nichterfüllung der wirtschaftlichen Erwartungen angegeben. Der Chef der Leipziger Messe International, Jörg Zeißig, bezeichnete den Rückzug als bedauerliche, aber notwendige Entscheidung. Man wolle den asiatischen Games-Markt aber weiter beobachten.
Trotz einem guten Start der asiatischen Messe im Jahr 2007 (70.000 Besucher) und Wachstum in den Folgejahren (2009: 102.500 Besucher) hat sich der Einsatz nicht gelohnt. In Deutschland bleibt alles beim Alten: Vom 8. bis 11. Juli findet in Leipzig die Games Convention Online (GCO) statt. Der Termin der Messe wurde im Vergleich zum Vorjahr um drei Wochen vorverlegt. Bei der Premiere des Events im Sommer 2009 wurden 43.000 Besucher angezogen.
Quellen: Heise, GamesMarkt
Xbox 360 soll Unterstützung für externe USB-Datenträger erhalten
Microsoft plant angeblich der Xbox 360 eine Unterstützung von externen USB-Laufwerken zu spendieren, die als Datenspeicher für Spielstände und Installationsdateien verwendet werden kann. Ein Segen für Festplatten-lose Xbox-Systeme, werden die teuren Memory Units damit doch endlich überflüssig. Die Funktionalität und die entsprechenden Anpassungen im Xbox-360-Kopierschutzsystem soll mit einem Firmware Update im Frühling 2010 eingeführt werden.
Unterschiedlichen Quellen zufolge sollen neben Festplatten auch USB-Sticks bis 16 GB unterstützt werden, auf dem man Xbox-Live-Inhalte wie Spiele, Filme, Updates und Add-Ons speichern kann. Das Firmware-Update würde vor allem die günstige Xbox 360 Arcade deutlich attraktiver machen.
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Kommentare
Hat jetzt nicht sooo viel mit Computerspiel-Entwicklung zu tun :P
"Die Entwickler"? Das ist ein Film. Und der ist anscheinend von 1995, also hat da auch niemand offiziell geklaut.
Ich finde 30 Millionen deutlich beeindruckender. http://esfiworld.com/sc2/news/mlg-anaheim-breaks-viewership-records
Der Rest der 90 Mitarbeiter wird dann wohl entlassen? Hm... schade. Ich hoffe die finden bald wieder nen Job. Was wird aus dem Standort in Halle an der Saale? Weiß da wer was?
Echt schade das mit Radon Labs zu lesen. Dabei hatte ich mich erst bei der letzten Talentbörse bei ihnen beworben... Hoffentlich folgen nicht noch mehr Entwickler.
Beängstigend...