Gewinnspiel - Nennen Sie uns Ihr persönliches Tabubruch-Erlebnis!

Daniel Raumer   //   März 19, 2010   //   0 Kommentare

Gleichgeschlechtlicher Sex im Rollenspiel Dragon Age: Origins von Bioware, der Tod der Freundin Jenny im Horrorspiel The Darkness oder das Massaker am Moskauer Flughafen im Ego-Shooter Call of Duty: Modern Warfare 2.
Die Geschichte der Videospiele kann trotz ihrer vergleichsweise kurzen Historie mit etlichen sogenannten »Tabubrüchen« aufwarten, die zwar umstritten, aber für den Spieler stets erinnerungswürdig sind.

Die aktuelle Ausgabe des Making Games Magazins beschäftigt sich in ihrer Titelgeschichte mit dem Thema »Gewalt, Sex, Tod – Gamedesign-Tabus«. Wo liegen die Gefahren, aber auch die Chancen, die sich für Spieleentwickler auf diesem Feld bieten?

Einen Ausschnitt aus der Titelgeschichte, das Essay »Nutze den Tod« von Christian Schmidt, können sie hier auf makinggames.de lesen. Weitere Informationen, wie Sie diese Ausgabe von Making Games beziehen können, finden Sie hier

Natürlich gehen die Meinungen über Szenen wie die oben genannten auseinander, und jeder Spieler erlebt sie anders. Deshalb würden wir gern von Ihnen wissen: Welcher Level, Spielmoment oder auch Gamedesign-Kniff hat Sie sprachlos, verwundert oder wütend vor dem Monitor zurückgelassen? Und warum erinnern Sie sich so gern bzw. ungern daran? Schreiben Sie uns Ihr persönliches Tabubruch-Erlebnis in PC- und Videospielen.

Die besten Einsendungen werden wir in einem großen Online-Special veröffentlichen, außerdem haben Sie die Chance auf wertvolle Sachpreise. Gemeinsam mit dem deutschen Publisher dtp Entertainment verlosen wir jeweils drei PC-Versionen der hochklassigen Rollenspiele Venetica und Drakensang: Am Fluss der Zeit -- beide Spiele thematisieren wir übrigens auch in unserer Titelstory.

Zur Teilnahme schreiben Sie uns eine E-Mail an info@makinggames.de mit dem Betreff »Gamedesign-Tabus«. Darin nennen Sie bitte den vollständigen Titel des Spiels, und die Plattform, auf der Sie das Spiel gespielt haben.
Im Anschluss beschreiben Sie bitte in einigen Sätzen (max. 1.000 Zeichen), warum Ihnen ausgerechnet dieser Moment in Erinnerung geblieben ist und worin der Tabubruch für Sie bestand.
Bitte denken sie auch an ihren vollständigen Namen und Ihre Adresse, dass wir Sie im Fall des Gewinns benachrichtigen können.


Im Anschluss finden Sie eine Beispiel, wie solch ein Vorschlag aussehen könnte.
 

 

 

info@makinggames.de
Betreff: Gamedesign-Tabus


Braid / PlayStation 3


Mein persönlicher Tabubruch in Bezug auf Gamedesign ist das Downloadspiel Braid. Um genau zu sein, besonders die vierte Welt. Läuft die Spielfigur nach rechts, schreitet auch die Zeit voran, läuft die Figur hingegen nach links, dreht sich die Zeit zurück – und damit auch alle Aktionen des Spielers.
Dieser Level blieb mir besonders in Erinnerung, da ich persönlich keine so simple, radikale und faszinierende Gamedesign-Idee kenne. Als ich das System verstanden hatte, fühlte ich mich zunächst komplett ohnmächtig und war ratlos, wie der Level zu lösen sei. Die Entwickler hatten mir auf den ersten Blick die Handlungsfähigkeit entzogen. Auf den zweiten Blick aber war ich mit meiner Spielfigur so übermächtig, dass die Zeit sich nur weiterdrehte, wenn ich handelte. Hier packte mich der Ehrgeiz. Nach langem Kopfzerbrechen, war ich umso stolzer, als ich die vierte Welt endlich geschafft habe. Da realisierte ich, mit welch simpler Idee Braid, das Jump-and-Run-Prinzip auf ein neues Level gebracht hat.

Mein persönliches kleines Meisterwerk!

Daniel Raumer
IDG Entertainment
Lyonel-Feininger-Str. 26
80807 München

draumer@gamestar.de

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