Ungesundes Essen, Entwickler-Legenden und halbnackte Stangen-Tänzerinnen: Wir präsentieren unsere ganz persönlichen und rein subjektiven Impressionen von der Game Developers Conference in San Francisco.
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Hmmmh, Pumpkin-Crepes. Um den harten Konferenzalltag zu überstehen beginnt das Team von GamePro, GameStar und Making Games jeden Tag im Café Mason mit einer ausgewogenen Nähstoff-Kombination aus Eiern, Butter, Kartoffeln und Alibi-Vitaminen, hier scheinheilig in den Bildmittelpunkt gerückt. Im Bild: Die GameStar- und GamePro-Chefredakteure Michael Trier und Markus Schwedrtel.
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Die Eintrittskarte ins GDC-Wunderland: Markus Schwerdtel und Making-Games-Projektleiter Heiko Klinge präsentieren stolz ihre frisch ausgestellten Teilnehmerausweise. Dieses Jahr sogar mit zwei Bändchen: das gelbe steht für Presse, das violette für Aussteller. Und ja, es ist wärmer als in Deutschland.
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Aufbau unseres Key-Players-Stands am German Pavilion im Ausstellungsbereich der GDC. Heiko Klinge dachte wirklich, er hat an alles gedacht ... bis er versuchte, die Plakate halbwegs gerade anzukleben -- ein Königreich für eine Wasserwaage. Kommentar der Kollegen: There's an app for that. Na dankeschön.
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Surreales auf den Gängen zwischen den Konferenzräumen: Intel präsentiert seine 3D-Technologie. Gut, vielleicht spielen wir in Zukunft in drei Dimensionen, aber Gaming wird dadurch sicherlich nicht attraktiver.
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Wir besuchen unsere erste Panel-Diskussion, und was für eine. Auf dem Podium, von links nach rechts: Noah Falstein (Sinistar), Brian Reynolds (Civilization 2, Rise of Nations), Brenda Brathwaite (Wizardry-Serie, Jagged Alliance) und Steve Meretzky (Planetfall, Eric the Unready). Sie diskutieren darüber, warum sie als "klassische" Spiele-Entwickler allesamt ins Social-Games-Segment gewechselt sind. Ihrer Meinung nach sei in klassichen Spielen in den letzten Jahren viel Kreativität verloren gegangen, und genau die können sie in Social Games nun wieder ausleben. Diskutabel.
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Coole Aktion: Nach Konferenzende lädt Telltale Games um19 Uhr ins Cartoon Art Museum, um dort die neue Staffel von Sam & Max zu enthüllen. Ehrengast ist der Erfinder des durchgeknallten Comic-Duos Steve Purcell. Making-Games-Trainee Yassin Chakhchoukh kommentiert: "Irgendwie erinnert der mich an Brösel." Nunja.
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Zugegeben, wir haben nicht nur gearbeitet: Später am Abend zeigte Activision den GTA-Konkurrenten True Crime themengetreu in einem Nachtclub. Es fiel uns aber merkwürdigerweise ziemlich schwer, uns auf die Präsentation zu konzentrieren. Keine Ahnung warum.
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Unsere Heimat-Basis, von der aus wir jeden Morgen zunächst in ein mehr oder minder ausgewogenes Frühstück und im Anschluss in die GDC starten. Der Stil ist Kolonial, die Schallisolierung leider ebenso.
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Was waren das noch für gute alte Zeiten, als man noch in aller Ruhe vor einem Stapel Key Players schmökern konnte. Mittlerweile sind alle 2.500 Exemplare, die wir als Medienpartner auf GDC verteilt hatten, restlos vergriffen. Den Amerikanern scheint es übrigens auch zu gefallen.
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Über das Hemd lässt sich streiten, über den Mann, der drin steckt, weniger. Civilization-Schöpfer Sid Meier hält seine Keynote auf der GDC.
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Im Ausstellungsbereich wird unter anderem die CryEngine 3 präsentiert. Der Stand von Crytek zählt zu den größten der gesamten Konferenz.
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Dieses futuristische Konstruktion soll demnächst ganze Familien in Kaufhäusern und Spielhallen zum 3D-Gaming animieren. Etwas wackelig auf den Beinen schlägt sich der Tester im Innern der Kugel ganz wacker, festhalten darf er sich nur an seinem Plastik-Gewehr.
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Auf der GDC wird natürlich auch hart gearbeitet. Hier sehen wir die zwei hochmotivierten Chefredakteure von GameStar und GamePro, Michael Trier und Markus Schwerdtel, in freudiger Erwartung auf die Präsentationen von Mafia 2 und Civilization 5.
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Stille Wasser sind tief -- diese Statisten versprühen trotz Leblosigkeit einen angenehmen Charme. Take 2 beweist hier, dass sie ein Auge für stilsichere Settings haben.
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Carsten Fichtelmann, Geschäftsführer von Daedalic, nimmt vollkommen spontan und ungebprobt sein persönliches Key Players Exemplar entgegen.
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LucasArts präsentiert die Monkey Island 2 Special Edition. Ebenfalls zu Gast in der schicken Untergrund-Tiki-Bar: die beiden Monkey Island Urväter Tim Schafer und Ron Gilbert (in der Mitte). Rechts von ihnen hat sich auch noch der LucasArts Geschäftsführer eingefunden, dessen Name uns an dieser Stelle aber leider nicht mehr einfällt.
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Wie sehr hängen Entwickler mittlerweile von Dritten ab? Dieser Frage ging der Professor und Game Designer Jesse Schell in seinem Microtalk nach. Dabei hatte er lediglich 20 Folien zur Verfügung, die automatisch alle 16 Sekunden gewechselt wurden. Beispielhaft für seinen gleichermaßen witzigen wie eloquenten Präsentationsstil war diese Folie, die wir auch gleich zur Folie des Tages kürten. Ob die Rekrutierung der US Army über World of Warcraft oder das Anprangern von Freunden in Rune Scape, diese extremen Formen der Fremdbestimmung können auch in der wirklichen Business-Welt zu denken geben.
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Kommentare
Hat jetzt nicht sooo viel mit Computerspiel-Entwicklung zu tun :P
"Die Entwickler"? Das ist ein Film. Und der ist anscheinend von 1995, also hat da auch niemand offiziell geklaut.
Ich finde 30 Millionen deutlich beeindruckender. http://esfiworld.com/sc2/news/mlg-anaheim-breaks-viewership-records
Der Rest der 90 Mitarbeiter wird dann wohl entlassen? Hm... schade. Ich hoffe die finden bald wieder nen Job. Was wird aus dem Standort in Halle an der Saale? Weiß da wer was?
Echt schade das mit Radon Labs zu lesen. Dabei hatte ich mich erst bei der letzten Talentbörse bei ihnen beworben... Hoffentlich folgen nicht noch mehr Entwickler.
Beängstigend...