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8. März 2010: Gewinner des Serious Games Awards 2010, Linux-Handheld Open Pandora öffnet sich, Deutsche Gamestage in Berlin

Redaktion   //   März 8, 2010   //   0 Kommentare

Serious Games Award 2010: Die Gewinner

Die vierte Serious Games Conference war für die Veranstalter nordmedia und Bundesverband Interaktiver Unterhaltungssoftware (BIU) ein voller Erfolg: 350 Teilnehmer verzeichnete das eintägige Event rund um Educational Games in Hannover (Vorjahr: 230). Neben Fachvorträgen und Diskussionen über Branchentrends wurde zum zweiten Mal der Serious Games Award vergeben: Die Jury wählte die besten deutschen Serious Games aus 66 Einreichungen. 

Der Gold Award und 10.000€ gingen an „Willi wills wissen: Bei den Wikingern“ (United Soft Media Verlag/Promotion Software), den Silber Award und 7.500€ erhielt „Virtuelles Training für Polizeieinsatzkräfte“ (TriCAT) und 5.000 € samt Bronze Award gewann „Team Player“ vom Hamburger Adventure-Spezialisten Daedalic Entertainment. 

In seinem zweiten Jahr konnte der Wettbewerb einen Zuwachs an Einreichungen um 30% verzeichnen. Das ändert allerdings nicht, dass Serious Games immer noch mit einem Imageproblem zu kämpfen haben: Viele Parteien stehen der spielerischen Art zu lernen skeptisch gegenüber und auch der Markt als Ganzes ist schwierig einzuschätzen, da es so viele unterschiedliche Produkte gibt. 

Quellen: GamesMarkt, Pressemitteilung

Linux-Handheld Open Pandora steht in den Startlöchern

Nach einem Ankündigungs-Marathon befindet sich Open Pandora endlich auf der Zielgeraden: Der Markteintritt des offenen Linux-Spielehandhelds steht unmittelbar bevor. Aktuell ist bereits die Massenproduktion des Mainboards angelaufen, Tastatur und Gehäuse sollen bald folgen. Entwickelt wird das Gerät vom Open-Source- und Retrospiele-Fan Michael Mrozek aus Ingolstadt, der gemeinsam mit der GP2X-Szene die Weiterentwicklung des Handhelds von Gamepark Holding anschob.

Der Open Pandora arbeitet mit einer 600-MHz-CPU, unterstützt durch einen 430-MHz-DSP für Audio- und Videoberechnungen. Die OpenGL-2.0-kompatible Hardwarebeschleunigung leistet ein 110 MHz-Kern, als Bildschirm kommt ein Touchscreen-LCD mit 800 x 480 Pixeln zum Einsatz. Zusätzlich verfügt das Handheld über 512 MByte Flashspeicher und zwei Speicherkartenslots. Open Pandora besitzt eine Tastatur, zwei Analog-Sticks, ein digitales Steuerkreuz und ein Mikrofon. Schnittstellen gibt es zu WLAN, Bluetooth, USB und S-Video. Somit ist das Handheld auch zum E-Mail-Schreiben oder zur Administration von Servern geeignet. Für die offene Plattform kann ohne Einschränkungen programmiert werden. Eigene Spiele sind laut Mrozek vorerst nicht geplant, die Plattform ist vor allem für Linux-Spiele und Emulatoren gedacht.  

Quelle: Golem

Berlin: Quo Vadis Gamestage?

Vom 27. bis 29. April trifft sich die deutsche Spielebranche in Berlin: Parallel finden dort die Entwickler-Konferenz Quo Vadis und die Deutschen Gamestage statt. Den Abschluss bildet die Verleihung des Deutschen Computerspielpreises, der zum zweiten Mal vergeben wird und seine Premiere in Berlin feiert. 

Bei den Gamestagen stehen die Themen Finanzierung und Förderung, Medienrecht und Medienpolitik – vor allem Jugendschutz und Urheberrecht – ganz oben auf der Tagesordnung. Quo Vadis hingegen setzt auf Business-Themen wie Trends und Märkte, etwa soziale Netzwerke oder Onlinegames, und praxisorientierte Workshops  für den Nachwuchs. Weitere Infos gibt es auf den Internet-Seiten der Quo Vadis und der Deutschen Gamestage.

Quelle: Golem

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