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22. Februar 2010: "Stargate Worlds"-Entwickler insolvent, Investitionen in der US-Spielebranche stark rückläufig

Redaktion   //   Februar 22, 2010   //   0 Kommentare

„Stargate Worlds“-Entwickler insolvent

Ärger bei Cheyenne Mountain Entertainment, dem Entwicklerstudio aus Arizona, USA: Seit Jahren arbeitet man ohne sichtbaren Fortschritt an dem Onlinerollenspiel „Stargate Worlds“, nun musste das Studio Insolvenz anmelden. 

Gegen den ehemaligen Firmenchef Gary Whiting liegt eine Anzeige wegen diverser Unregelmäßigkeiten von Investoren und Unternehmenseigentümern vor. Whiting hatte angeblich Zahlungen an eine weitere Firma veranlasst, die unter seiner Kontrolle stand. 

Das letzte Lebenszeichen des Studios gab es vor wenigen Wochen, als das Multiplayer-Spiel „Stargate Resistance“ für 15€ auf Steam erschien. Die finanzielle Situation hat sich dadurch aber nicht verbessert. Trotzdem verkünden die Entwickler in Foren, man wolle die Arbeiten an den Titeln fortsetzen. Ob man diesen Versprechungen glauben darf, bleibt aber fraglich. 

Quellen: GamesMarkt, Golem

USA: Investment in die Videospielbranche lässt nach

In 2009 war Venture-Kapital für die US-Spielebranche Mangelware: Nach Daten von PricewaterhouseCoopers wurden letztes Jahr nur 25 große Investments getätigt, das Gesamtvolumen betrug $153,7 Mio. 2008 konnte die US-Branche noch insgesamt 35 Investitionen in Höhe von $214 Mio. verzeichnen. 

Der ehemalige Turbine-Präsident Jeffrey Anderson begründete diesen Abwärtstrend mit der allgemeinen wirtschaftlichen Lage in den letzten 18 Monaten: Der Venture-Capital-Markt sei konservativer geworden, es wird eher in Casual- und Social-Games investiert, als in teure AAA-Großprojekte.

Quelle: Develop

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