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12. Februar 2010: Entlassungen und Schließungen bei Activision, Konsolen-Online-Dienste wachsen weiter, neues iPhone-Analyse-Tool

Redaktion   //   Februar 12, 2010   //   0 Kommentare

Activision reagiert auf Verluste: Entlassungen bei Radical und Neversoft

Den sinkenden Absatz von Musikspielen nennt Activision als Hauptgrund für starke Verluste im letzten Geschäftsjahr. Ein Minus von $286 Mio. steht 2009 in den Büchern, jetzt reagiert der US-Publisher: Radikal soll bei „Prototype“-Entwickler Radical Entertainment gekürzt werden, 50% wurden laut Medien entlassen. 

Auch bei Neversoft, die Erfinder der „Tony Hawk“-Serie, und Underground Development soll es zu Entlassungen kommen. Bestätigt ist zudem die Schließung von Luxoflux – das in Los Angeles ansässige Studio war primär für Filmumsetzungen („Shrek“, „Kung Fu Panda“) zuständig und beschäftigte 56 Mitarbeiter.

Quelle: Edge OnlineGamasutraGamesMarkt

Konsolen-Online-Dienste mit starkem Wachstum

Online-Services sind auch auf der aktuellen Konsolen-Generation ein Erfolgsmodell: Jack Tretton, Chief Executive Officer von Sony Computer Entertainment America, hat jetzt neue Zahlen zum PlayStation Net veröffentlicht. Demnach sind die Nutzerzahlen seit Sommer 2009 um 40% auf über 40 Mio. gestiegen. Auch die Bereitschaft Geld auszugeben nimmt zu: Im Dezember lag der PSN-Umsatz 155% über dem Niveau des Vorjahres.

Microsoft nannte heute auf ihrem Showcast-Event X10 in San Francisco neue Zahlen zu seinem Online-Service: Mit 23 Mio. Xbox-Live-Nutzern feiert der US-Riese einen neuen Höchststand. Die Zahl liegt zwar deutlich unter Sonys PSN-Niveau, allerdings ist Microsofts Online-Service in der Gold-Variante auch gebührenpflichtig. Über den Anteil der kostenlosen Silber-Mitgliedschaften schweigt sich Microsoft aus.

Quellen: GamesMarktGamasutra

PositionApp: Analyse-Tool für iPhone-Entwickler

Das britische Unternehmen ustwo hat ein neues Tracking-Tool für iPhone veröffentlicht. „PositionApp“ verfolgt sämtliche regionale Top-300-Charts auf Apples App Store. Benutzer können damit einfach und effektiv die Platzierung einzelner Anwendungen verfolgen – sortiert nach Land oder Genre, aufgeteilt in unterschiedliche Zeitabschnitte.

Eine Favoriten-Funktion erlaubt etwa das Vergleichen unterschiedlicher Apps über einen längeren Zeitraum, inklusive einer Rückschau von bis zu sechs Monaten. Damit können Entwickler spannende Rückschlüsse über den Erfolg ihrer Software ziehen und regionale Trends erkennen. „PositionApp“ ist ab sofort auf dem App Store erhältlich – allerdings nur für eine kurze Zeit kostenlos.

Quelle: Mobile Entertainment
 

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