Umsatzeinbruch und weitere Verluste bei EA
Das Positivste vorweg: EA konnte seine Verluste schmälern. Im vergangenen Quartal schrieb der Publisher $82 Mio. rote Zahlen, im Vorjahreszeitraum waren es noch $641 Mio. Allerdings sind im gleichen Zeitraum die Umsätze erheblich eingebrochen: Diese sanken mit $1,24 Mrd. im letzten Quartal um 25%, im Vorjahr waren es noch $1,65 Mrd. Nur dank massiver Einsparungen in den letzten Monaten konnten die Verluste verringert werden.
Für das kommende Geschäftsjahr erwartet der US-Publisher einem Umsatz in Höhe von $3,5 Mrd. Die Topseller im letzten Quartal waren Spiele wie „Dragon Age: Origins“, „Left 4 Dead 2“ und „Die Sims 3“. Besonders gut verkaufte sich „FIFA 10“: Die Fußballsimulation wurde auf sieben Plattformen ausgewertet und verkaufte weltweit mehr als 9,7 Mio. Einheiten.
Es wird sich zeigen, ob kommende Titel der „FIFA“-, „Medal of Honor“- und „Need for Speed“-Reihe das Ergebnis verbessern können. Geschäftsführer John Schappert kündigte zudem an, dass im Geschäftsjahr 2011 jeder EA-Titel eine Online-Komponente haben wird. Zumindest hier wurden die Weichen klar gestellt.
Quellen: Heise, GamesMarkt, Edge
Copperlicht: 3D-Engine rendert im Browser
Das Wiener Unternehmen Ambiera stellt mit Copperlicht eine 3D-Engine für HTML5-Browser vor: Die Engine wurde komplett in Javascript geschrieben, läuft direkt im Browser und nutzt WebGL oder die 3D-Unterstützung von Flash zur hardwarebeschleunigten Darstellung der Grafik.
Die Engine ist kostenlos, Lizenzgebühren fallen allerdings für den 3D-Editor Coppercube an: Damit können 17 verschiedene Dateiformate importiert werden, was die Produktion von Games oder 3D-Demos vereinfachen soll. Die frühe Alphaversion ist laut Hersteller bereits auf Geschwindigkeit optimiert und kann große 3D-Szenen flott darstellen und animieren. Zur Demonstration der Engine hat Ambiera ein „Quake 3“-Level umgesetzt, das direkt im Browser gerendert wird: www.ambiera.com/copperlicht/demos.htmt
Quelle: Golem
Bereitet Microsoft das Zune Phone vor?
Schon länger geistern Gerüchte durch die Blogger-Sphäre: Angeblich will Microsoft nächste Woche auf dem Mobile World Congress in Barcelona ein Handy auf Basis des portablen Media-Players Zune HD vorstellen. Das Gerät soll auf nVidias Tegra-Technik basieren und für Games, Videos und TV-Streaming gerüstet sein. Der mögliche iPhone-Konkurrent soll wie Apples Smartphone keine Flash-Unterstützung bieten, dafür aber mit der Microsoft-eigenen Browser-Technologie Silverlight laufen.
Ob das neue Handy tatsächlich kommt, bleibt noch fraglich: Informationen aus dem Netz weisen auch darauf hin, dass Microsoft wohl nur eine neue Handy-Software mit Zune-Funktion herausbringen könnte. Dann bliebe es den Handyherstellern überlassen, sich um die (3D-taugliche) Hardware zu kümmern.
Quelle: Spiegel
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Kommentare
Toll!
Hat jetzt nicht sooo viel mit Computerspiel-Entwicklung zu tun :P
"Die Entwickler"? Das ist ein Film. Und der ist anscheinend von 1995, also hat da auch niemand offiziell geklaut.
Ich finde 30 Millionen deutlich beeindruckender. http://esfiworld.com/sc2/news/mlg-anaheim-breaks-viewership-records
Der Rest der 90 Mitarbeiter wird dann wohl entlassen? Hm... schade. Ich hoffe die finden bald wieder nen Job. Was wird aus dem Standort in Halle an der Saale? Weiß da wer was?
Echt schade das mit Radon Labs zu lesen. Dabei hatte ich mich erst bei der letzten Talentbörse bei ihnen beworben... Hoffentlich folgen nicht noch mehr Entwickler.