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8. Februar 2010: Game Investment Conference, 3D-Engine Cafu Open-Source, Casual Games boomen in Deutschland

Redaktion   //   Februar 8, 2010   //   0 Kommentare

Details zur Game Investment Conference 2010

Am 28. April findet in New York die Game Investment Conference East 2010 (GIC) statt: Investoren können sich dort über die Ausrichtung der Spielebranche in den nächsten Jahren informieren, Entwickler können das Event nutzen, um sich Finanzierung für ihre Projekte und Studios zu sichern.

Auf dem Programm stehen neben allgemeinen Vorträgen zur Games-Industrie, Marktsituation, und Finanzierungsmodelle auch die Zukunft der digitalen Distribution und die Entwicklung der Casual Games. Geladene Analysten werden zudem Finanzierungsstrategien für das neue Jahrzehnt empfehlen. Bis zum 29. März gilt der Frühbucherrabatt zu einem Preis von $595. Weitere Informationen zur Konferenz unter: www.gameinvestmentconference.com

Quelle: Edge

3D-Engine Cafu jetzt Open Source

Die universelle 3D-Engine Cafu ist ab sofort als Open-Source-Technologie unter der GNU General Public License verfügbar. Sowohl Quelltext, als auch bereits vorkompilierte Binarys für Windows, Linux und MacOS X stehen auf der offiziellen Website zum Download bereit.

Die vormals unter dem Namen Ca3DE oder Ca3D-Engine bekannte Software umfasst einen in C++ geschriebenen Renderer, Tools, Bibliotheken und ein Framework. Zudem wurde ein Issue-Tracker eingerichtet, der das Melden von Problemen vereinfacht und ermöglicht, den Status von Bug-Reports zu verfolgen. Neben der klassischen Spieleentwicklung eignet sich Cafu auch für Serious Games, Simulationen und Architektursoftware. Eine kommerzielle Cafu-Lizenz ist weiterhin verfügbar.

Quelle: Golem

 

14,4 Mio. Deutsche nutzen Casual-Games-Portale

Casual Games sind in Deutschland profitabler denn je: 14,4 Mio. Deutsche gaben 2009 etwa 540 Mio. € für kurzweilige Online-Spiele aus. Deutschland ist in diesem Bereich führend: In Großbritannien wurden im letzten Jahr 320 Mio. € mit Casual Games umgesetzt, in Frankreich waren es 270 Mio. €. 

Games-Portale wie Zylom.de oder Gamesduell.com ziehen vor allem durch einfache Spielmechaniken und kostenlose Angeboten. 2009 waren aber 21% der Online-Gamer bereit, für ihre Spiele auch Geld auszugeben und spülten damit 540 Mio. € in die Kassen der Online-Portale.

Nach den Casual-Titeln sind Mobile Games stark im Kommen: 2009 wurden dafür in Deutschland 140 Mio. € ausgegeben. Das holländische Unternehmen Newzoo veröffentlicht deshalb zusammen mit der Marktforschungsfirma TNS  zukünftig einmal im halben Jahr den „Casual, Social und Mobile Gaming Monitor“, der sein Debüt diese Woche auf der Casual Connect Europe in Hamburg feiert. 

Quelle: Pressemitteilung

 

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