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4. Februar 2010: THQ im Aufwand und mit neuem Fokus, Take 2 entlässt doch keine Entwickler, erste Games-Konferenz in Hamburg

Redaktion   //   Februar 4, 2010   //   0 Kommentare

THQ: Neuer Fokus, bessere Zahlen, weitere Entlassungen

THQ ist nach seiner Restrukturierung wieder im Aufschwung: Nach den Vorjahresverlusten von $191,8 Mio. konnte der Publisher im letzten Geschäftsquartal 2009 wieder einen Gewinn in Höhe von $542.000 einfahren. Laut den Marktforschern der NPD Group ist THQ mit einem Marktanteil von 4,7% in den USA der viertgrößte konzernunabhängige Publisher.

Für die finanzielle Erholung sind neben Entlassungen vor allem Verkaufsschlager wie das Fightspiel „UFC 2009: Undisputed“ und Fitness- und Casualgames aus dem DS- und Wii-Portfolio verantwortlich. Doch trotz der verbesserten Bilanz will man in den internen Studios weitere 60 Mitarbeiter entlassen. Gleichzeitig will man den Fokus in Zukunft auf digitale Distribution und Online-Plattformen wie Facebook, iPhone, PSN und Xbox Live legen. Die neue Ausrichtung soll von einigen Namensänderungen begleitet werden: Das britische Entwicklerteam Juice Games will man in THQ Digital Studios Warrington umbenennen.

Interessantes Detail am Rande: Während einer Investorenkonferenz sprach auch THQ-Präsident Brian Farrell von „Arc“, als es um Sonys kommenden Motion Controller ging. Sony selbst hat sich zum Namen seiner neuen PS3-Technologie bislang noch nicht geäußert.

Quelle: EdgeGamasutraDevelopGamesMarkt

Take 2: Keine Entlassungen von Entwicklern

Alles nur Gerüchte! Das vermeldete heute Take 2 Unternehmenssprecher Alan Lewis in Bezug auf die gestrigen Meldungen, der Publisher wolle 400 Stellen streichen. Es soll zwar Restrukturierungsmaßnahmen geben, allerdings in einem viel kleinerem Umfang. Die Maßnahmen sollen im Zusammenhang mit dem Verkauf der Distributionstochter Jack of All Games stehen, Entlassungen bei den internen Studios seien nicht vorgesehen.

Quellen: EdgeGamasutra

Erste Games-Konferenz in Hamburg

Am 8. April 2010 findet in der Hamburger Bucerius Law School die erste Hamburg Games Conference statt. Zu den Themen Finanzierung und Merchandising referieren deutsche und internationale Experten aus Banken, Verlagen, Spiele- und Beratungsfirmen über aktuelle Trends.

Veranstaltet wird die neue Konferenz von der Medienrechtskanzlei Graef in Zusammenarbeit mit dem regionalen Branchennetzwerk gamecity:Hamburg. Das Event soll einmal pro Jahr stattfinden und unterschiedliche thematische Schwerpunkte setzen. Die Vertreter aus verschiedenen Branchen sollen für interdisziplinäre Synergien sorgen. Die Teilnahme kostet 75 €, Anmeldungen können unter www.games-conference.com vorgenommen werden. 

Quelle: Pressemitteilung

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