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29. Januar 2010: Deep Silver Vienna geschlossen, GFG in Hannover, SCE Liverpool strukturiert um

Redaktion   //   Januar 29, 2010   //   0 Kommentare

Koch macht Deep Silver Vienna dicht

Publisher Koch Media kündigte heute an, sein Entwicklungsstudio Deep Silver Vienna zum Monatsende zu schließen. Die Arbeiten am Multiplattform-Projekt „Ride To Hell“ sollen von einem Team am Publisher-Standort in München fortgesetzt werden, an einer Veröffentlichung des „GTA“-Klons in 2011 hält Koch weiter fest.

Erst 2007 hatte Koch das Wiener Studio Games That Matter gekauft und in Deep Silver Vienna umgetauft. Das Team unter der Führung von Hannes Seifert und Dr. Niki Laber wurde 2006 gegründet und setzte sich Großteils aus ehemaligen Mitarbeitern von Rockstar Vienna zusammen, die unter anderem an den Xbox-Versionen zu „Max Payne 2“ und „GTA Vice City“ arbeiteten. Seifert und Labert gründeten mit neo Software bereits 1993 ihr erstes Studio, das mit „Der Clou!“ Kultstatus erreichte und 2003 in Rockstar Vienna umbenannt wurde.

Quelle: GamesMarkt

Game Forum Germany: Internationale Branchengrößen in Hannover

Heute endete in Hannover das vierte Game Forum Germany (GFG), veranstaltet von nordmedia und dem Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU). Die zweitägige Konferenz stand ganz im Zeichen des wachsenden Online-Marktes mit Themen zur Entwicklung von Free-to-Play-Spielen in Europa bis zu Veränderungen von Finanzierung und Marketing.

Die internationalen Sprecher gaben aber auch interessante Einblicke in große Projekte: Raphael Lacoste, Senior Art Director bei Ubisoft Montreal, plauderte über seine Arbeit in „Assassin’s Creed 2“. Chris Foster von Harmonix, seines Zeichens Lead Designer bei „The Beatles: Rock Band“, gab hilfreiche Tipps zur Zusammenarbeit und Kommunikation in Game-Design-Teams.

Gut angenommen wurde der speziell veranstaltete Studenten Track: Branchen-Veteranen gaben in Best-Practice-Workshops Ratschläge zu Berufseinstieg und Studio-Gründung und ließen den Nachwuchs an ihrer langjährigen Erfahrung teilhaben. In den Project Reviews hatten die Studenten zudem die Chance, eigene Projekte vorzustellen und Feedback einzuholen.

Obwohl die Konferenz inhaltlich kaum Wünsche offen ließ, ging die Anzahl der Fachbesucher im Vergleich zu den letzten Jahren deutlich zurück. Es bleibt abzuwarten, ob sich die neue Ausrichtung auf Nachwuchskräfte beim GFG 2011 weiter durchsetzt und so eine Abgrenzung zu anderen Events stattfindet.

Quelle: Eigene

SCE Liverpool: Sony streicht Projekte und Stellen 

Sony Computer Entertainment Europe plant eine Umstrukturierung des internen Studio Liverpool. Unter dem Schlagwort Fokussierung werden mit sofortiger Wirkung eine Vielzahl an Projekten gestrichen und redundante Mitarbeiter entlassen. 

Über die genauen Auswirkungen beim „WipeOut“-Entwickler schweigt sich Sony aus, unterstreicht allerdings, dass der Standort Liverpool auch in Zukunft ein vollwertiges Mitglied der internen World Wide Studios sein wird. Nur eben etwas schlanker.

Quelle: Develop

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