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21. Januar 2010: Apps für Amazons Kindle, Tetris auf 100 Mio. Handys, EA plant Kauf von Venture-Capital-Firma

Redaktion   //   Januar 21, 2010   //   0 Kommentare

Entwicklung für Amazon E-Book-Reader möglich

Amazons E-Book-Reader Kindle bekommt einen eigenen App Store: Mit dem Kindle Developer Kit können interessierte Entwickler Anwendungen mit einer Größe von bis zu 100 MB entwickeln. Bisher stand das Developer Kit nur ausgewählten Partner wie EA zur Verfügung, mit der Betaphase im nächsten Monat wird der Entwicklerkreis erweitert.

Die Entwickler können die Preise für ihre Apps selbst gestalten und erhalten nach Abzug der Download-Gebühren 70% des Profits, die übrigen 30% verbleiben bei Amazon.  Das Kindle Developer Kit beinhaltet Beispielcode, Dokumentation und den Kindle Simulator, mit dessen Hilfe die Apps auf Mac, PC oder Linux zu Testzwecken emuliert werden. 

Quellen: Mobile EntertainmentEdgeDevelop

Tetris: 100 Mio. verkaufte Handygames

Der Klassiker „Tetris“ (erstmals 1984 erschienen) erreichte 100 Mio. kostenpflichtige Mobile-Downloads. In Apples App Store belegt das Spiel diese Woche Rang 10 der meist verkauften Apps.

Im Jahr 2005 erwarb EA Mobile die Rechte für das russische Puzzle-Game im Zuge der Übernahme von Jamdat für $680 Mio. Mittlerweile gibt es „Tetris“-Versionen für insgesamt 800 verschiedene mobile Endgeräte. 

Quellen: Mobile Entertainment, MCV

EA plant Kauf von Venture-Capital-Firma

Der Publisher EA beabsichtigt, die kanadische Venture-Capital-Firma VanEdge Capital zu kaufen. VanEdge wurde von sechs ehemaligen EA-Mitarbeitern gegründet, darunter der langjährige Mitarbeiter Paul Lee und Jason Chein, Ex-General Manager für China. Die Firma hat sich auf Investitionen für digitale Medien spezialisiert und pflegt Partnerschaften mit British Columbia Investement Management Corp und der Business Development Bank. 

Die Übernahme passt zur aktuellen EA-Strategie, sich stärker auf Online-Spiele zu konzentrieren. Erst kürzlich hat sich der Publisher den Social-Game-Entwickler Playfish für knapp 290 Mio. € einverleibt.  Anscheinend pflegt das Unternehmen stets gute Beziehungen zu seinen ehemaligen Mitarbeitern: Auch die Übernahme von BioWare Pandemic für $860 Mio. war aus Kontakten zu Ex-Angestellten entstanden. BioWare entwickelt immer noch erfolgreich AAA-IPs wie „Dragon Age“, Pandemic wurde dagegen Ende letzten Jahres abgewickelt. 

Quelle: MCV, Gamasutra

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