Daily

Tagesrückblick: Palm mit 3D-Games, Google-Steuer für Kreative, Umweltsünden der Konsolenhersteller

Redaktion   //   Januar 8, 2010   //   0 Kommentare

Palm jetzt mit Games in 3D

Die neuen Versionen der Palm Pre Smartphones bieten jetzt auch Spiele in 3D, wie der Hersteller ankündigte. Bekannte Player, die bereits auf Plattformen wie dem iPhone Spiele-Apps anbieten, werden auch bei Palm mitspielen: EA Mobile etwa veröffentlicht „Need for Speed Undercover“ oder „Die Sims 3“, Gameloft bringt die Titel „Asphalt 5: Elite Racing“ und „Let’s Golf“ auf das Smartphone, das sich jetzt auch als Spieleplattform etablieren will.

 

EA und Gameloft haben als erste Publisher Zugriff auf das webOS Plug-in Development Kit (PDK) erhalten. Mit dem PDK kann C- und C++-Code in webOS-Apps für Palm-Geräte umgewandelt werden. Alle anderen Entwickler müssen sich noch bis März gedulden, um Zugriff auf die Beta-Version des PDK zu erhalten. Mit der Bekanntgabe dieser Neuigkeiten ging gleichzeitig das webOS Developer Programm offiziell an den Start. Die erfolgreichsten Palm-Apps sollen im Rahmen des Programms mit Bonuszahlungen in Höhe von insgesamt $1 Mio. belohnt werden. Nach Apples App Store und seinen Konkurrenten wie dem Nokia Ovi Store oder dem Blackberry App Store springt mit Palm ein weiterer Smartphone-Hersteller auf den lukrativen App-Zug auf. 

Quelle: Mobile Entertainment

Google-Steuer soll Kreativen zu Gute kommen

 

Der französische Präsident Nicolas Sarkozy fordert die Einführung einer sogenannten Google-Steuer, mit der die Einnahmen internationaler Konzerne wie Google, Microsoft oder Yahoo aus Onlinewerbung besteuert werden sollen. Die Einnahmen sollen zwischen 35 und 50 Mio. € pro Jahr betragen und Urhebern wie Autoren und Filmemachern zu Gute kommen. Ob auch Spieleentwickler von der Steuer profitieren können, ist allerdings fraglich.

Der Vorstoß Sarkozys basiert auf einem Bericht von Patrick Zelnik, dem Gründer des Musiklabels Naive. Gemeinsam mit anderen Kreativen unterbreitet Zelnik in seinem Report 22 Vorschläge für die zeitgemäße Vergütung von Kreativen im digitalen Zeitalter. Vertreter der IT-Branche betrachten die französische Google-Steuer allerdings skeptisch: Statt neuen Steuern brauche man wirklich innovative Ideen, so Olivier Esper, Sprecher der französischen Google-Niederlassung.

Quelle: GamesMarkt 

 

Greenpeace: Nintendo ist größter Umweltsünder

Laut Greenpeace ist der japanische Konsolenhersteller Nintendo einer der größten Umweltsünder unter den Technikproduzenten weltweit. Während Hersteller wie Apple, Sony oder Nokia nach und nach gesundheitsschädliche und umweltbelastende Materialien aus der Produktion verbannen, belegt Nintendo seit Jahren den letzten Platz in Sachen Umweltfreundlichkeit.

Greenpeace bewertet für seine Rangliste etwa das Ausmaß der Treibhausgasemissionen, die Energieeffizienz oder Recyclingbemühungen der Hersteller. Grünes Licht gibt es für Sony: Seit 2000 konnte der Konzern Treibhausgasemissionen um 17% reduzieren, die benötigte Energie stammt mehr und mehr aus alternativen Quellen und in der Produktion werden recycelte Wertstoffe eingesetzt. 2010 wird Sony etwa 17.000 Tonnen Altplastik in der Herstellung von Fernsehern oder Konsolen verwenden. So kann Sony etwa 10% seines jährlichen Plastikbedarfs mit Recycling-Material decken. 

Quellen: Edge GamasutraGamesMarkt

 

 

Kommentare

Einen Kommentar hinterlassen

Um einen Kommentar hinterlassen zu können, müssen Sie sich zuerst anmelden oder registrieren.

» zur Anmeldung
» zur Registrierung