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Tagesrückblick: Havok mit Indie-Programm, Bigpoint kauft Studio, neuer Games-On-Demand-Service

Redaktion   //   Dezember 8, 2009   //   0 Kommentare

Havok startet Indie-Programm

Nach Epic und Unity kündigt der nächste prominente Middleware-Anbieter ein spezielles Lizenz-Programm an: Mit dem Independent Developer Programm will Havok seine Technologien in Zukunft für unabhängige Studios attraktiver machen.

Das Programm beinhaltet die Havok-Tools Animation, AI, Behavior, Cloth, Destruction und Physics. Statt jede der Middleware-Komponenten einzeln zu lizensieren, können unabhängige Entwickler mit dem neuen Programm alle Tools pauschal für ein ganzes Jahr erwerben. Einen genauen Preis nannte Havok nicht.

Die Havok-Technologie wurde weltweit bereits in mehr als 250 Spielen eingesetzt, darunter etwa „Assassin’s Creed“ oder auch „DJ Hero“. Der erste Teilnehmer des Indie-Programms sind die Krome Studios („Star Wars: The Force Unleashed“) mit Sitz in Australien. Das Angebot für PC-Indie-Entwickler, Havok Physics und Animation kostenlos bei Intel herunterzuladen, gibt es schon seit letztem Jahr und wird weiterhin bestehen bleiben. 

Quellen: Edge, Gamasutra, Develop

Bigpoint übernimmt Berliner Entwickler

Der Hamburger Onlinegames-Publisher Bigpoint übernimmt 51% der ausstehenden Unternehmensanteile eLOFD GmbH und ist damit 100-prozentiger Besitzer des Berliner Entwicklers. Die genauen Kosten der Übernahme sind nicht bekannt. 

Bereits zur Gründung des Berliner Studios im Jahr 2005 hatte sich Bigpoint einen Anteil von 49% gesichert. In den Folgejahren produzierte eLOFD Titel wie „XBlaster“ oder „Hellblades“, die Bigpoint erfolgreich vermarktete. Nach der Übernahme soll nun weiter an den eigenen Titeln gearbeitet werden, zudem wird man für das Mutterunternehmen flashbasierte Actionspiele entwickeln. Heiko Hubertz, CEO und Gründer von Bigpoint, betonte auch den Ausbau des Standorts Berlin als wichtigen Meilenstein der eigenen Wachstumsstrategie. 

Quellen: GamesMarktBigpoint

PlayCast: Neuer Games-on-Demand-Service

OnLive bekommt Konkurrenz aus Israel: PlayCast Media will Games ab dem nächsten Jahr über eine Set-Top-Box auf heimische Fernseher streamen. So können Nutzer ganz ohne Konsole aktuelle Konsolentitel spielen – und das laut Herstellerangaben latenzfrei. 

Der Streaming-Service soll ähnlich funktionieren, wie klassische On-Demand-Filmangebote. Große Publisher können ihr Portfolio so über einen zusätzlichen Kanal anbieten, ähnlich wie in der Filmindustrie: Das Zauberwort lautet Wiederverwertung. Nach den wenigen Monaten, in denen per Retail Gewinne eingefahren werden können, sollen die Spiele auf PlayCast angeboten werden. Nach und nach wandern sie dann in einen festen Produkt-Katalog, aus dem sich der Nutzer aus einem riesigen Angebot Titel aussuchen kann.

Quelle: MCV

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