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Tagesrückblick: Förderung für UK, Online-Wachstum in China, Apps für StudiVZ

Redaktion   //   Dezember 7, 2009   //   0 Kommentare

Britische Spieleindustrie erhält staatliche Förderung

Insgesamt 3,9 Mio. Euro spendiert die britische Regierung über den sogenannten Strategic Investment Fund der heimischen Spieleindustrie. Die Gelder werden an die University of Abertay in Dundee, Schottland (2,8 Mio. Euro) und Media City UK (1,1 Mio. Euro) ausgezahlt.

Mit den finanziellen Mitteln soll die Prototypen-Entwicklung sowie die Entwicklung neuer IPs gefördert werden. Zudem sollen beide Einrichtungen talentierte Studenten und Absolventen in realen Projekten einsetzen, damit sie Praxiserfahrung erhalten. Als Einsatzort sind die kleinen Studios vorgesehen, die von der Prototypen-Förderung profitieren. Mit diesem innovativen Ansatz will man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Finanzielle Förderung für kleine Studios und die praktische Ausbildung des Nachwuchses sollen Hand in Hand gehen. 

Quellen: Edge, Develop

China: Online-Games-Boom geht weiter

Die Erlöse aus Onlinespielen in China wachsen weiter: Laut der Marktforschungsfirma Analysys sollen 2012 der Jahresumsatz bereits bei $10,7 Mrd. liegen. Das Wachstum basiert dabei primär auf einer simplen Tatsache – immer mehr Chinesen haben Zugang zum Internet. Aktuell sind etwa 27% der chinesischen Bevölkerung online, in Südkorea und Japan liegt dieser Anteil schon bei rund 70%. 

In diesem Jahr werden die Erlöse mit Online-Games bei etwa $3,8 Mrd. liegen, Analysys sagt für die nächsten drei Jahre ein durchschnittliches Wachstum von 41,2% voraus. Demnach spielen im Jahr 2012 bereits 230 Mio. Chinesen online, aktuell sind es 69 Mio. Die großen Player im chinesischen Online-Games-Markt sind Tencent Holdings, Shanda Games und NetEase.com, dem Betreiber von „World of Warcraft“ in China. 

Quelle: Edge

Apps jetzt auch für StudiVZ und Co.

Nach Facebook und MySpace führten erst Business-Networks wie Xing und LinkedIn Anwendungen von Drittanbietern ein, jetzt legt die VZ-Gruppe nach: Studi-, Schüler- und meinVZ stellten auf dem sozialen Netzwerk erste Spiele und Anwendungen vor, die ab sofort verfügbar sind. Als technische Schnittstelle dient Googles API OpenSocial, die auch bei LinkedIn oder Xing zum Einsatz kommen soll.

Das VZ-Universum mit insgesamt etwa 16 Mio. Mitgliedern will von Anfang an die Nutzerdaten besser schützen und gewährt den Anwendungen deshalb keinen direkten Zugriff auf die Profile. Stattdessen kann der Nutzer frei entscheiden, welche Daten er in eine eigens dafür konzipierte Visitenkarte einträgt, die dann von der App abgerufen wird. Als nächster Schritt ist ein Online-Bezahlsystem geplant, wo Entwickler ihre Apps oder Ingame-Items verkaufen können. Die Erlöse sollen zu 70% an den Anbieter gehen, der Start für die Payments ist für das zweite Quartal 2010 geplant.

Quelle: Heise

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