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Tagesrückblick: Auch THQ nutzt Kanada-Subventionen, PSP Minis für PS3 geplant?, Windows Live mit Games on Demand

Redaktion   //   Dezember 4, 2009   //   0 Kommentare

THQ eröffnet neues Studio in Montreal

Angelockt von der umfangreichen finanziellen Unterstützung, die Kanada Spielefirmen verspricht, plant THQ ein neues Studio in Montreal zu gründen. Dahinter steht ein Abkommen mit der kanadischen Regierung: In den nächsten fünf Jahren müssen mehr als 400 neue Stellen geschaffen werden, dafür gibt es steuerliche und finanzielle Vorteile. Und diese müssen wirklich lukrativ sein – sonst könnte sich der angeschlagene Publisher kaum diese Investition leisten.

Aktuell beschäftigt THQ rund 1.200 Entwickler in den USA, Großbritannien und Australien. Die Eröffnung des neuen Studios soll Mitte 2010 stattfinden, die Leitung übernimmt  Dave Gatchet, der aktuell als General Manager beim THQ-internen Studio Paradigm Entertainment arbeitet. In Montreal will man sich auf die Entwicklung von Core-Projekten konzentrieren, der erste Titel soll 2013 erscheinen. 

Quellen: EdgeGamasutraGamesMarkt

Gerücht: PSP Minis auch auf PS3?

Mini-Spiele auf der großen Konsole: Die PSP Minis, Handheld-Spiele zum Herunterladen mit einer maximalen Größe von 100MB, sollen bis Ende des Jahres auch auf der PlayStation 3 spielbar sein. Das behaupten zumindest mehrere Quellen, eine offizielle Bestätigung von Sony gibt es derzeit nicht. 

Die PSP Minis wurden im Oktober dieses Jahres eingeführt, um den Start der PSPGo zu unterstützen. Die neuste Version des Sony-Handhelds verzichtet auf Datenträger, alle Spiele – ob groß oder klein – werden per Download auf das Gerät geladen. Durch die Verfügbarkeit auf der PS3 würden die Minis einen größeren Kreis von Nutzern erreichen und somit auch für Entwickler attraktiver werden. Verkaufszahlen zu den Minis liegen bislang keine vor, Sony mahnte aber bereits die Entwickler, bei der Preisgestaltung vorsichtig zu sein: Viele Nutzer haben sich bereits beschwert, die Minis seien zu teuer.

Quelle: Edge

Windows Live bietet Games on Demand

Microsoft bietet ab dem 15. Dezember über Games for Windows Live Vollpreisspiele zum Download an. Damit gibt es neue Konkurrenz für bereits etablierte Download-Plattformen wie Steam oder den Telekom-Service Gamesload. 

Zuerst soll der Service in den USA verfügbar sein, Details zu Veröffentlichung in Deutschland sind noch nicht bekannt. Microsoft bestätigte aber, dass der Service auch bald in Europa verfügbar sein soll. Die Spiele werden mit Microsoft Points oder per Kreditkarte bezahlt und können ähnlich wie bei Steam vom selben Account mehrfach heruntergeladen werden. 

Quellen: Gamestar

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