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Tagesrückblick: Einreichungen für Deutschen Computerspielpreis, Ubisoft mit großen Plänen, Konsolen in Familien Standard

Redaktion   //   Dezember 1, 2009   //   0 Kommentare

Einreichungsphase für Deutschen Computerspielpreis gestartet

Der Deutsche Computerspielpreis geht in die zweite Runde: Am 29. April 2010 findet die Verleihung im Rahmen der Deutschen Gamestage im Congress Center Berlin statt. Deutsche Titel, die bereits auf dem Markt verfügbar und 2009 erstmals erschienen sind, können ab sofort und bis zum 15. Januar 2010 eingereicht werden.

Einzige Bedingung: Publisher oder Entwickler müssen ihren Sitz in Deutschland haben, bei Schüler- und Studentenkonzepte gilt der Standort der Bildungseinrichtung. Den Gewinnern in insgesamt zehn Kategorien winken Preisgelder in Höhe von 500.000 €. Zu den Veranstaltern der Preisverleihung zählen der Bundesverband Interaktive Unterhaltungsindustrie (BIU), G.A.M.E – Bundesverband der Entwickler von Computerspielen, der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BDW) und Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU).

Einreichungen unter www.deutschercomputerspielpreis.de.

Quelle: GamesMarkt

Ubisoft: Rote Zahlen, Motion Control und der Prinz von Persien

Ubisoft kämpft mit Verlusten – hat aber für nächstes Jahr mehrere heiße Eisen im Feuer: Rechtzeitig zum Start des „Prince of Persia“-Films im Juli 2010 soll auch ein neuer Teil des Action-Adventures erscheinen. Zudem befinden sich aktuell zehn Titel für Natal, das Motion-Control-System der Xbox 360, in Arbeit. Aber auch Sonys geplante Bewegungssteuerung wird unterstützt, hier sollen mindestens vier PS3-Titel im nächsten Jahr erscheinen. Laut CEO Yves Guillemot sollen mindestens 70% aller Motion-Control-Titel neue Marken etablieren.

In der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres musste Ubisoft einen Nettoverlust von 52 Mio. € verzeichnen. Im Vorjahreszeitraum hatte man noch einen Gewinn von 24 Mio. € in die Bücher geschrieben. Die Umsätze haben sich in der Zwischenzeit mehr als halbiert und fielen von 344,5 Mio. auf 166 Mio. €. Zu dem schlechten Ergebnis hat vor allem der schwächelnde Nintendo-DS-Markt beigetragen. Rettung für das Gesamtjahresergebnis verspricht nur „Assassin’s  Creed 2“, das in der ersten Woche 1,6 Mio. Einheiten absetzen konnte, 32% mehr als sein Vorgänger. 

Quellen: Edge, Gamasutra, GamesMarkt

BIU: Familien ohne Konsolen bald in der Minderheit

Gaming wird immer mehr zum Massenphänomen: Eine aktuelle Prognose des Bundesverbandes Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. (BIU) geht davon aus, dass bereits Ende dieses Jahres jeder zweite Familienhaushalt eine Konsole besitzen wird. Nach Daten des Statistischen Bundesamtes stehen aktuell bei 44% der deutschen Familien Spielkonsolen im Wohnzimmer. Durch das Weihnachtsgeschäft soll sich dieser Anteil noch einmal deutlich erhöhen. 

Insgesamt wird in jedem vierten Haushalt digital gespielt, bei Familien mit Kindern ist der Durchsatz mit Gaming-Hardware also doppelt so groß. Ein Trend, der vor allem Nintendo geschuldet ist: Keine Konsole verbindet besser verschiedene Altersklassen und Spielertypen besser vor dem TV, als die Wii. 

Quellen: Gamestar

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