Google: Erste Details zu Chrome OS
Google erlaubte einen ersten Blick auf das PC-Betriebssystem Chrome OS, das mit ungewohnter Optik und neuen Ideen glänzt. Statt dem bekannten Desktop ist eine Art Browser-Fenster mit Reitern und Lesezeichen die zentrale Anlaufstelle – was nicht weiter verwunderlich erscheint, basiert das OS doch auf dem Google-eigenen Browser Chrome. Software und Daten lädt das System in einer Datenwolke über das Internet, der Bootvorgang soll nur wenige Sekunden dauern.
Mit der Präsentation des Betriebssystems zur jetzigen, frühen Entwicklungsphase (die Fertigstellung ist in einem Jahr geplant) will man Programmierer anlocken, die bei der Weiterentwicklung helfen. Der Quellcode ist frei, Chrome OS basiert auf Linux und anderen Open-Source-Techniken. Zunächst soll das Betriebssystem Netbooks zum Laufen bringen, eine spätere Anwendung auf Desktop-Computern schließt Google aber nicht aus.
Die Installation von Software wird mit Google OS zwar nicht möglich sein, dafür können aber Online-Tools genutzt werden, etwa das umfangreiche Online-Software-Paket von Google selbst. Größter Schwachpunkt ist bislang die Ansteuerung von Peripherie: Da auch Treibersoftware nicht installiert werden kann, ist Google auf eine enge Zusammenarbeit mit den Herstellern angewiesen.
Die Bilderstrecke zum Google OS auf Heise.
Sony blickt in die Zukunft: 3D-Gaming soll 2010 den Profit retten
Zocken in 3D schon Ende 2010? Bis dahin will Sony 3D-fähige Bravia-TVs auf den Markt bringen. Die Playstation 3 soll mit passendem Firmware-Update nachziehen. Deutlicher Vorteil von Sony: Während Microsoft und Nintendo in Sachen 3D-Gaming mit externen Partnern zusammen arbeiten müssen, kann Sony den Marktstart der Technologie intern abstimmen.
Die 3D-Technologie und der neue Motion Controller sollen dazu beitragen, dass die PlayStation-Geschäftssparte bis März 2011 wieder in den grünen Bereich rutscht. Um dieses Ziel zu erreichen werden schon seit einiger Zeit Restrukturierungsmaßnahmen durchgeführt: Lagerkosten wurden gespart und im letzten Jahr hat Sony insgesamt 19.500 Stellen gestrichen, was 12% der weltweiten Mitarbeiterzahl entspricht.
Quellen: GamesMarkt, Gamasutra 1, Edge, Gamasutra 2
Plattformunabhängige Smartphone-Entwicklung
Dem boomende Smartphone-Markt droht eine starke Fragmentierung – zu viele unterschiedliche Systeme versuchen sich mit eigenen Lösungen gegen Apples iPhone zu platzieren. Sony Ericsson versucht nun, Software-Entwicklern einen plattformunabhängigen Standard anzubieten: Das WebSDK ermöglicht aktuell die Erstellung von Smartphone-Anwendungen für Android und Symbian, weitere Betriebssysteme sollen folgen. Entwickelt wurde das WebSDK zusammen mit dem Phonegap-Projekt, dessen Software das iPhone, WebOS und Blackberry unterstützt.
Die Anwendungen werden mit HTML, CSS und Javascript geschrieben. Die Funktionen, die sich je nach Plattform unterscheiden, werden durch das Phonegap Cross Plattform Framework zur Verfügung gestellt. Die Apps können per Simulator erst mit allen telefonspezifischen Funktionen getestet und anschließend direkt als Endanwendung für jede Plattform exportiert werden.
Quelle: Golem
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Kommentare
Toll!
Hat jetzt nicht sooo viel mit Computerspiel-Entwicklung zu tun :P
"Die Entwickler"? Das ist ein Film. Und der ist anscheinend von 1995, also hat da auch niemand offiziell geklaut.
Ich finde 30 Millionen deutlich beeindruckender. http://esfiworld.com/sc2/news/mlg-anaheim-breaks-viewership-records
Der Rest der 90 Mitarbeiter wird dann wohl entlassen? Hm... schade. Ich hoffe die finden bald wieder nen Job. Was wird aus dem Standort in Halle an der Saale? Weiß da wer was?
Echt schade das mit Radon Labs zu lesen. Dabei hatte ich mich erst bei der letzten Talentbörse bei ihnen beworben... Hoffentlich folgen nicht noch mehr Entwickler.