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Tagesrückblick: Neues Activision-Studio, weitere Finanzierungsspritze für Zynga, Entlassungen in Australien

Redaktion   //   November 18, 2009   //   0 Kommentare

Activision gründet neues internes Studio

Während EA tausende Stellen streicht und Studios schließt, erweitert Activision Blizzard wieder seine Entwicklungskapazitäten: Im kalifornischen Foster City wurde Sledgehammer Games gegründet, das von Glen A. Schofield und Michael Condrey geführt wird. Beides übrigens langjährige EA-Mitarbeiter, die zuletzt zusammen an „Dead Space“ gearbeitet haben.

Das neue US-Studio legt die Messlatte bereits zu Unternehmensstart sehr hoch: Laut Schofield wisse man, wie man ein „Spiel des Jahres“ entwickelt und man das mit der Unterstützung eines großen Publishers erreichen kann. Sledgehammer Games arbeitet bereits an einem konkreten Projekt, Details wurden aber noch nicht genannt. Gerüchten zufolge soll an einer bekannten Marke von Activision gearbeitet werden.

Quellen: GamasutraGolem

Zynga mit $15,2 Mio. Finanzierung

Der Geldstrom für Social-Games-Entwickler reißt nicht ab: Nach Playdom und wooga vermeldet nun auch Marktführer Zynga („FarmVille“, „MafiaWars“) einen erfolgreichen Abschluss der letzten Finanzierungsrunde. Insgesamt konnten $15,2 Mio. eingesammelt werden, die Gesamtsumme der Investoren beläuft sich damit auf über $54 Mio. 

Der aktuelle Zynga-Titel „FishVille“, der erst Negativ-Schlagzeilen mit unseriöser Werbung machte und deshalb von Facebook verbannt wurde, ist mittlerweile wieder spielbar. Und das mit ungebremsten Erfolg: Allein in der letzten Woche zog das Spiel 8,3 Mio. neue Nutzer an. 

Quellen: EdgeGamasutra

Australischer Entwickler Krome Studios geht Down Under

Das größte australische Entwicklerstudio Krome Studios meldet heute, einen Teil seiner Belegschaft zu entlassen. Eine genaue Zahl wurde nicht genannt, betroffen sind Mitarbeiter an den Standorten Brisbane, Adelaide und Melbourne. 

Krome Studios wurden 1999 gegründet und entwickelten unter anderem „Star Wars: The Force Unleashed“ und „Viva Pinata: Party Animals“. Vor der Entlassungswelle beschäftigten die Krome Studios mehr als 400 Mitarbeiter. CEO Robert Walsh macht sinkende Verkaufszahlen und die allgemeine Wirtschaftskrise für die Stellenstreichungen verantwortlich. 

Quelle: Edge

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