Activision gründet neues internes Studio
Während EA tausende Stellen streicht und Studios schließt, erweitert Activision Blizzard wieder seine Entwicklungskapazitäten: Im kalifornischen Foster City wurde Sledgehammer Games gegründet, das von Glen A. Schofield und Michael Condrey geführt wird. Beides übrigens langjährige EA-Mitarbeiter, die zuletzt zusammen an „Dead Space“ gearbeitet haben.
Das neue US-Studio legt die Messlatte bereits zu Unternehmensstart sehr hoch: Laut Schofield wisse man, wie man ein „Spiel des Jahres“ entwickelt und man das mit der Unterstützung eines großen Publishers erreichen kann. Sledgehammer Games arbeitet bereits an einem konkreten Projekt, Details wurden aber noch nicht genannt. Gerüchten zufolge soll an einer bekannten Marke von Activision gearbeitet werden.
Zynga mit $15,2 Mio. Finanzierung
Der Geldstrom für Social-Games-Entwickler reißt nicht ab: Nach Playdom und wooga vermeldet nun auch Marktführer Zynga („FarmVille“, „MafiaWars“) einen erfolgreichen Abschluss der letzten Finanzierungsrunde. Insgesamt konnten $15,2 Mio. eingesammelt werden, die Gesamtsumme der Investoren beläuft sich damit auf über $54 Mio.
Der aktuelle Zynga-Titel „FishVille“, der erst Negativ-Schlagzeilen mit unseriöser Werbung machte und deshalb von Facebook verbannt wurde, ist mittlerweile wieder spielbar. Und das mit ungebremsten Erfolg: Allein in der letzten Woche zog das Spiel 8,3 Mio. neue Nutzer an.
Australischer Entwickler Krome Studios geht Down Under
Das größte australische Entwicklerstudio Krome Studios meldet heute, einen Teil seiner Belegschaft zu entlassen. Eine genaue Zahl wurde nicht genannt, betroffen sind Mitarbeiter an den Standorten Brisbane, Adelaide und Melbourne.
Krome Studios wurden 1999 gegründet und entwickelten unter anderem „Star Wars: The Force Unleashed“ und „Viva Pinata: Party Animals“. Vor der Entlassungswelle beschäftigten die Krome Studios mehr als 400 Mitarbeiter. CEO Robert Walsh macht sinkende Verkaufszahlen und die allgemeine Wirtschaftskrise für die Stellenstreichungen verantwortlich.
Quelle: Edge
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Kommentare
Toll!
Hat jetzt nicht sooo viel mit Computerspiel-Entwicklung zu tun :P
"Die Entwickler"? Das ist ein Film. Und der ist anscheinend von 1995, also hat da auch niemand offiziell geklaut.
Ich finde 30 Millionen deutlich beeindruckender. http://esfiworld.com/sc2/news/mlg-anaheim-breaks-viewership-records
Der Rest der 90 Mitarbeiter wird dann wohl entlassen? Hm... schade. Ich hoffe die finden bald wieder nen Job. Was wird aus dem Standort in Halle an der Saale? Weiß da wer was?
Echt schade das mit Radon Labs zu lesen. Dabei hatte ich mich erst bei der letzten Talentbörse bei ihnen beworben... Hoffentlich folgen nicht noch mehr Entwickler.