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Tagesrückblick: Pandemic vor dem Aus, Änderungen beim Serious Games Award, neue 3D-Gestenerkennung

Redaktion   //   November 17, 2009   //   0 Kommentare

Schließt EA Pandemic?

EA will 1.500 Stellen streichen, Details wurden allerdings offengelassen. Grund für wilde Spekulationen: Auf Kotaku berichten jetzt einige Quellen, dass unter anderem die hauseigenen Pandemic Studios betroffen sein könnten. Der Entwickler von „Star Wars: Battlefront“ und „Mercenaries“ mit Sitz in Los Angeles beschäftigt aktuell 200 Mitarbeiter. Angeblich soll das Studio komplett aufgelöst werden, einige wenige Angestellte sollen in anderen EA-Teams Zuflucht finden.

Die Pandemic Studios wurden 1998 gegründet und im Jahr 2007 von EA übernommen. Den Gerüchten zufolge soll in Zukunft EA Montreal die IP des Studios übernehmen und weiterentwickeln, inklusive des bald erscheinenden „The Saboteur“. Welche Projekte eingestellt werden, bleibt offen – EA hatte angekündigt im Zuge der Umstrukturierungsmaßnahmen 12 Titel zu streichen.

Quelle: KotakuEdge

Plattformübergreifende 3D-Gestenerkennung

Softkinetic, Entwickler von 3D-Gestenerkennungs-Software und Optrima, Hersteller von 3D-Abtastungs-Technologie arbeiten gemeinsam an einem Interface für die 3D-Abtastung und Gestenerkennung. Das Interface soll für Spiele und digitales Entertainment geeignet sein. 

Die Softkinetic-Software Iisu wird dazu mit der Optrima 3D-Kamera OptriCam und einem Sensor für die Tiefenabtastung kombiniert. Damit soll eine Bewegungserkennung des gesamten Körpers möglich werden. Die Software-Architektur funktioniert auf verschiedenen Systemen, standardisierte Schnittstellen sollen vor allem die Entwicklung von Multiplattform-Titeln vereinfachen.

Softkinetic hat erst kürzlich ein Studio gegründet, das die Technologie nutzen wird. Der Titel „Silhouette“, ein Rhythmus-Titel ohne Controller, ist für 2010 geplant. 

Quelle: Gamasutra

Serious Games Award mit neuem Konzept

Am 5. März 2010 wird zum dritten Mal im Rahmen der CeBIT der Serious Games Award in Hannover vergeben. Die Auszeichnung vom Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU), nordmedia und Hessen-IT würdigt Leistungen in der technologisch ausgerichteten Spieleproduktion. 

Für 2010 soll das Konzept der Veranstaltung geändert werden und für mehr Transparenz und Aufmerksamkeit sorgen. Die Preisträger im nächsten Jahr erhalten den Award in Gold, Silber und Bronze und das Preisgeld verringert sich auf 22.500 €. Die alten Kategorien Educational Game, Health Game, Corporate Game und Persuasive Game wurden abgeschafft, da sie laut BIU-Geschäftsführer Olaf Wolters nur für Verwirrung sorgten. Ob die Änderungen fruchten, wird sich nächsten März zeigen.

Quelle: GamesMarkt

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