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Tagesrückblick: Jugendschutz weiter im Programm, Emergent pimpt LightSpeed, $5.5 Mio. für Unity

Redaktion   //   Oktober 26, 2009   //   0 Kommentare

Neue Bundesregierung will Jugendschutz weiter verbessern

Die Regierung wechselt, die Agenda nicht: Auch die neue Koalition von CDU/CSU und FDP wollen in Zukunft den Jugendschutz in Deutschland verbessern. Dazu wurde ein Aktionsplan verfasst, der ein „umfassendes Konzept zur Verbesserung des Jugendschutzes beinhaltet als auch Maßnahmen zur Verbesserung der Partizipation, der Medienkompetenz und der Gewalt- sowie Suchtprävention vorsieht."

Zumindest der einst geplante Verbot von Computer- und Videospielen mit Gewaltinhalten ist aus dem Regierungsprogramm gestrichen. Der Deutsche Computerspielpreis, der in diesem Jahr erstmals von der Bundesregierung und den Branchenverbänden BIU, G.A.M.E., Bitkom und BVDW vergeben wird, soll dagegen künftig aufgewertet werden. Das finden nicht nur wir gut, sondern auch G.A.M.E.-Geschäftsführer Stephan Reichart, der sich zudem darüber freut, „dass man nun endlich auch auf jüngere Politiker aus den eigenen Reihen hört“. Ob zuhören alleine reicht, werden wir in den nächsten vier Jahren sehen. Zumindest die Richtung stimmt.

Quelle: GamesMarkt, GameStar

Middleware-Hersteller Emergent erweitert LightSpeed

LightSpeed, die Rapid-Prototyping-Version der Gamebryo Game-Engine, wird deutlich erweitert. Hersteller Emergent hat heute eine Liste an neuen Funktionen veröffentlicht, die Workflow und Leistungsfähigkeit von LightSpeed erhöhen: Neben Autodesk 3ds Max 2010 und Maya 2010 unterstützt das Engine-Update auch den Direct3D-11-Renderer, der unter anderem Echtzeit-Tessellierung ermöglicht.

Gamebyro zählt zu den erfolgreichsten Multiplattform-Middleware-Lösungen für die Spiele-Entwicklung, zu den bekanntesten Titeln zählen „Fallout 3“, „Oblivion“ und „Warhammer Online“. Der Ableger LightSpeed ist vor allem auf die schnelle Entwicklung und Iteration von Prototypen optimiert.

Quellen: DevelopEmergent

Finanzspritze für Unity Engine Group

Der Hersteller der Unity-3D-Middleware erhält von Sequoia Capital ein Investment in Höhe von $5.5 Mio. Auch Atari-Chef David Gardner und VMware-Gründer Diane Greene zählen zu den Kapitalgebern. Im Zuge dessen nehmen Greene und Sequoia-Capital-Partner Roelof Botha in Unitys Aufsichtsrat Platz.

Die 3D-Engine ist vor allem bei Indie- und Nachwuchs-Entwicklern auf Grund seiner fairen Preisstruktur sehr beliebt und unterstützt mittlerweile Spiele-Entwicklung auf PC, Mac, Wii und iPhone. Mit der Finanzspritze könnte Unity perspektivisch mit Middleware-Größen wie Emergent und Trinigy mithalten – und auch weitere Plattformen wie Xbox 360 und PS3 erschließen.

Quelle: Develop

 

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