Apple erlaubt Mikrotransaktionen in kostenlose Apps
Apple gab bekannt, dass Bezahlungen künftig auch in kostenlosen Anwendungen möglich sein werden. Bisher mussten Entwickler, die Mikrotransaktionen in ihre iPhone-Anwendungen einbauen wollten, mindestens 79 Cent für ihren Titel verlangen. Eine kleine Änderung, die sich auszahlen könnte: Mit dem klassischen Free-To-Play-Modell kann der steigenden Raubkopie-Quote auf dem iPhone entgegengewirkt werden. Zudem sind Lite-Versionen oder Demos von Spielen dann überflüssig – ein Grundmodell wird kostenlos angeboten, weitere Features oder Inhalte können dann einzeln nachgekauft werden.
Die Entwickler-Community nahm die Nachricht von Apple positiv auf, allerdings gibt es auch ein paar Wermutstropfen: Es stellt sich etwa die Frage, ob solche Titel in Zukunft unter der „Gratis“- oder „Gekauft“-Kategorie des App Stores auftauchen. Zudem sind virtuelle Währungen, wie Coins oder Punkte weiterhin nicht erlaubt – dafür müssen weiterhin Drittanbieter-Lösungen genutzt werden, wie etwa das Challenging-Tool „Scoreloop“.
Ein spezieller Guide für Programmierer findet sich hier.
Quelle: Apple
Game Connection unterstützt fünf Nachwuchs-Teams
Zum dritten Mal schenkt Connection Events fünf Nachwuchsteams Ausstellungsfläche auf der Game Connection Europe in Lyon. Zu den glücklichen Gewinnern zählen Bulkypix, 5th Floor Productions, Medigames Studios, Prophecy Games und Wolfire Games. Die Preisträger können auf dem Business-Event vom 8. bis 10. Dezember potenziellen Partnern und Publishern ihre Projekte präsentieren. Letztes Jahr konnte sich unter anderem der Münchener Entwickler Reality Twist für das Programm qualifizieren. Weitere Infos zur GC Lyon gibt es auf der offiziellen Homepage.
Quelle: Develop
Aktion „Killerspiele entsorgen“ für die Tonne
Das Aktionsbündnis Winnenden wollte ein Zeichen gegen Killerspiele setzen, das Ergebnis blieb allerdings ernüchternd: Der in der Stuttgarter Innenstadt aufgestellte Container, in dem Eltern die Killerspiele ihrer Kinder entsorgen sollten, blieb (nahezu) leer.
Zum absehbaren Ausgang der Aktion gesellte sich noch eine geballte Ladung Unwissenheit: In Interviews und TV-Beiträgen hatte das Aktionsbündnis verkündet, man wolle lediglich die Spiele sammeln, die vom amerikanischen Militär entwickelt werden, um die Hemmschwelle der Spieler herabzusetzen. Dass die US-Armee lediglich den Titel „America’s Army“ entwickelt, der sogar auf übermäßige Gewaltdarstellung verzichtet, war den Initiatoren der Container-Aktion offensichtlich nicht bewusst.
Zumindest den Meinungsaustausch vor Ort zwischen den Veranstaltern sowie deren Befürwortern mit Spielern und Jugendlichen wertete das Aktionsbündnis Winnenden als Erfolg.
Um einen Kommentar hinterlassen zu können, müssen Sie sich zuerst anmelden oder registrieren.
Kommentare
Toll!
Hat jetzt nicht sooo viel mit Computerspiel-Entwicklung zu tun :P
"Die Entwickler"? Das ist ein Film. Und der ist anscheinend von 1995, also hat da auch niemand offiziell geklaut.
Ich finde 30 Millionen deutlich beeindruckender. http://esfiworld.com/sc2/news/mlg-anaheim-breaks-viewership-records
Der Rest der 90 Mitarbeiter wird dann wohl entlassen? Hm... schade. Ich hoffe die finden bald wieder nen Job. Was wird aus dem Standort in Halle an der Saale? Weiß da wer was?
Echt schade das mit Radon Labs zu lesen. Dabei hatte ich mich erst bei der letzten Talentbörse bei ihnen beworben... Hoffentlich folgen nicht noch mehr Entwickler.