Daily

Tagesrückblick: Kostenlose Apps mit Micro-Payment, Level Up Gewinner, Killerspiele für die Tonne

Redaktion   //   Oktober 19, 2009   //   0 Kommentare

Apple erlaubt Mikrotransaktionen in kostenlose Apps

Apple gab bekannt, dass Bezahlungen künftig auch in kostenlosen Anwendungen möglich sein werden. Bisher mussten Entwickler, die Mikrotransaktionen in ihre iPhone-Anwendungen einbauen wollten, mindestens 79 Cent für ihren Titel verlangen. Eine kleine Änderung, die sich auszahlen könnte: Mit dem klassischen Free-To-Play-Modell kann der steigenden Raubkopie-Quote auf dem iPhone entgegengewirkt werden. Zudem sind Lite-Versionen oder Demos von Spielen dann überflüssig – ein Grundmodell wird kostenlos angeboten, weitere Features oder Inhalte können dann einzeln nachgekauft werden.

Die Entwickler-Community nahm die Nachricht von Apple positiv auf, allerdings gibt es auch ein paar Wermutstropfen: Es stellt sich etwa die Frage, ob solche Titel in Zukunft unter der „Gratis“- oder „Gekauft“-Kategorie des App Stores auftauchen. Zudem sind virtuelle Währungen, wie Coins oder Punkte weiterhin nicht erlaubt – dafür müssen weiterhin Drittanbieter-Lösungen genutzt werden, wie etwa das Challenging-Tool „Scoreloop“.

Ein spezieller Guide für Programmierer findet sich hier.

Quelle: Apple

Game Connection unterstützt fünf Nachwuchs-Teams

Zum dritten Mal schenkt Connection Events fünf Nachwuchsteams Ausstellungsfläche auf der Game Connection Europe in Lyon. Zu den glücklichen Gewinnern zählen Bulkypix, 5th Floor Productions, Medigames Studios, Prophecy Games und Wolfire Games. Die Preisträger können auf dem Business-Event vom 8. bis 10. Dezember potenziellen Partnern und Publishern ihre Projekte präsentieren. Letztes Jahr konnte sich unter anderem der Münchener Entwickler Reality Twist für das Programm qualifizieren. Weitere Infos zur GC Lyon gibt es auf der offiziellen Homepage.

Quelle: Develop

Aktion „Killerspiele entsorgen“ für die Tonne

Das Aktionsbündnis Winnenden wollte ein Zeichen gegen Killerspiele setzen, das Ergebnis blieb allerdings ernüchternd: Der in der Stuttgarter Innenstadt aufgestellte Container, in dem Eltern die Killerspiele ihrer Kinder entsorgen sollten, blieb (nahezu) leer. 

Zum absehbaren Ausgang der Aktion gesellte sich noch eine geballte Ladung Unwissenheit: In Interviews und TV-Beiträgen hatte das Aktionsbündnis verkündet, man wolle lediglich die Spiele sammeln, die vom amerikanischen Militär entwickelt werden, um die Hemmschwelle der Spieler herabzusetzen. Dass die US-Armee lediglich den Titel „America’s Army“ entwickelt, der sogar auf übermäßige Gewaltdarstellung verzichtet, war den Initiatoren der Container-Aktion offensichtlich nicht bewusst. 

Zumindest den Meinungsaustausch vor Ort zwischen den Veranstaltern sowie deren Befürwortern mit Spielern und Jugendlichen wertete das Aktionsbündnis Winnenden als Erfolg.

Quelle: Die WeltGolem

Kommentare

Einen Kommentar hinterlassen

Um einen Kommentar hinterlassen zu können, müssen Sie sich zuerst anmelden oder registrieren.

» zur Anmeldung
» zur Registrierung