Was macht man, wenn man mit verfügbaren Lösungen unzufrieden ist? Man erstellt seine eigene. Der US-Entwickler Ready at Dawn Studios war laut Mitgründer Didier Malenfant sehr unzufrieden mit den verfügbaren Middleware-Engines, die Entwickler eher behindern, als sie zu unterstützen. Die Konsequenz: Man will nun selber ins Middleware-Business einsteigen.
Ready at Dawn Studios, bekannt durch die PSP-Titel „Daxter“ und „God of War“, plant konkret eine Cross-Plattform-Engine für Xbox 360, PlayStation 3 und PSP zu veröffentlichen. Die auf Konsolen-Entwicklung spezialisierte Game-Engine soll statt Baukastensystem eine Komplettlösung darstellen, die keine Wünsche offen lässt.
In den nächsten Wochen will man mit ausgewählten Partnern die erste Beta-Phase starten. Ankündigungen von 3rd-Party-Providern, deren Technologie man unterstützen oder integrieren will (etwa Physik oder GUI), sollen in ein paar Monaten folgen. Spätestens dann wird sich zeigen, ob die Ready-at-Dawn-Engine eine ernstzunehmende Konkurrenz für Unreal, Gamebyro & Co. darstellt, oder der kalifornische Entwickler den Mund etwas zu voll genommen hat.
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Kommentare
Toll!
Hat jetzt nicht sooo viel mit Computerspiel-Entwicklung zu tun :P
"Die Entwickler"? Das ist ein Film. Und der ist anscheinend von 1995, also hat da auch niemand offiziell geklaut.
Ich finde 30 Millionen deutlich beeindruckender. http://esfiworld.com/sc2/news/mlg-anaheim-breaks-viewership-records
Der Rest der 90 Mitarbeiter wird dann wohl entlassen? Hm... schade. Ich hoffe die finden bald wieder nen Job. Was wird aus dem Standort in Halle an der Saale? Weiß da wer was?
Echt schade das mit Radon Labs zu lesen. Dabei hatte ich mich erst bei der letzten Talentbörse bei ihnen beworben... Hoffentlich folgen nicht noch mehr Entwickler.