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Maus-(R)Evolution: Microsoft zeigt Eingabegerät der Zukunft

Redaktion   //   Oktober 14, 2009   //   0 Kommentare

Microsoft Research hat seine Forschungsergebnisse zur Maus 2.0 vorgestellt: Fünf Multitouch-Prototypen sollen die klassische Maus mit Berührungs- und Gestensteuerung erweitern. Zum Einsatz kommen unterschiedliche Konzepte. Modell FTIR etwa verfügt über einen Acrylbogen, der seitlich mit Infrarotlicht beleuchtet wird. Legt man den Finger auf den Bogen, wird das Licht gestreut – eine Kamera ortet so die genaue Position.

Einem anderen Prinzip folgt die CAP-Maus: Ein Multitouch-Sensor erfasst gleichzeitig die Position aller Finger. Allerdings sind die Einsatzmöglichkeiten noch beschränkt: Klicks, eindimensionales Scrollen und einzelne Fingerpositionen werden erkannt. Im Gegensatz zu den Infrarotvarianten ist diese Technik unempfindlich gegenüber Umgebungslicht. 

Die ungewöhnlichste Form besitzt das Arty-Modell: Die Handfläche ruht auf der Mausbasis, Daumen und Zeigefinger auf zwei Armen, die unabhängig voneinander in zwei Dimensionen bewegt werden können.  Drei optische Sensoren erfassen die Bewegung der Maus und ihrer Arme  und setzen diese auf dem Bildschirm um.

In einem nächsten Schritt wollen die Forscher jetzt untersuchen, wie sich die Multitouch-Eingaben für 3D-Manipulationen nutzen lassen. Das Infrarotmaus-Modell ORB wurde etwa schon für die Steuerung eines First-Person-Shooters genutzt: Eingaben über die Tastatur waren damit beinahe überflüssig. 

Demo-Video und Forschungsbericht zu den fünf Next-Gen-Mäusen kann man auf der Microsoft-Homepage einsehen: Link

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