Während in Deutschland noch diskutiert wird, ist man in Venezuela schon einen Schritt weiter: Bereits im September wurde ein Gesetz auf den Weg gebracht, das ein generelles Verbot aller Spiele fordert, in denen Waffen oder Tötungen vorkommen. Die Zensur soll sich aber nicht nur auf virtuelle Inhalte beschränken – auch entsprechendes Spielzeug, etwa Plastikpistolen, sollen verboten werden.
Auslöser für die Diskussion ist die anhaltende hohe Mordquote im Land – über 16.000 Opfer sollen es pro Jahr sein. Natürlich sind nicht Armut oder Korruption Grund für die hohe Kriminalität in Venezuela, sondern die beliebten Internetcafés. Das hat die Regierung ganz gut erkannt, nicht so die Opposition: Sie wirft wiederum der Regierung „symbolische Politik“ vor, statt Gewalttäter werden nun Spiele bekämpft.
Glaubt man den Kritikern, wird sich das Problem allerdings rasch von selbst erledigen: Zum einen umgeht Piraterie bekanntlich alle rechtlichen Schranken, zum anderen sind die für Konsumentenschutz verantwortlichen Inspektoren mit der Regulierung der Nahrungsmittelpreise und Bekämpfung der zweistelligen Inflation ausgelastet.
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Kommentare
Toll!
Hat jetzt nicht sooo viel mit Computerspiel-Entwicklung zu tun :P
"Die Entwickler"? Das ist ein Film. Und der ist anscheinend von 1995, also hat da auch niemand offiziell geklaut.
Ich finde 30 Millionen deutlich beeindruckender. http://esfiworld.com/sc2/news/mlg-anaheim-breaks-viewership-records
Der Rest der 90 Mitarbeiter wird dann wohl entlassen? Hm... schade. Ich hoffe die finden bald wieder nen Job. Was wird aus dem Standort in Halle an der Saale? Weiß da wer was?
Echt schade das mit Radon Labs zu lesen. Dabei hatte ich mich erst bei der letzten Talentbörse bei ihnen beworben... Hoffentlich folgen nicht noch mehr Entwickler.