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Ausbildung in der Games-Branche: Neue Spitzenwerte in den USA

Redaktion   //   Oktober 14, 2009   //   0 Kommentare

Die amerikanische Entertainment Software Association (ESA) gab bekannt, dass in den Staaten dieses Jahr eine Rekordzahl von Ausbildungsstätten und Studiengänge für die Computerspielbranche erreicht wurde. Demnach werden in 38 Staaten insgesamt 254 Kurse und Abschlüsse in den Bereichen Design, Programmierung und Art angeboten. Das entspricht einem Zuwachs von über 25%, 2008 wurden noch 200 Angebote gezählt.

Die ESA deutet den neuen Rekord als Zeichen für die zunehmende Bedeutung von Games auf Wirtschaft und Kultur Amerikas. Das belegen auch Umfragedaten der ESA vom Juni: 68% der amerikanischen Haushalte nutzen Spiele, 42% sind im Besitz einer oder mehrerer Konsolen. 

In Europa fordern Verbände und Interessensvertretungen der Spielebranche schon lange den Ausbau von Ausbildungsangeboten für die Spieleentwicklung. Gerade die deutsche Branche beklagt sich seit längerer Zeit über einen Mangel an Fachkräften. Neben privaten Schulen wie der Games Academy, QANTM Institut oder Mediadesign Hochschule werden in letzter Zeit aber immer mehr relevante Studiengänge an den staatlichen Universitäten eingerichtet. Von der Breite des amerikanischen Angebots sind Deutschland und Europa zwar noch meilenweit entfernt, aber ein Umbruch ist auch hierzulande endlich spürbar.

Quelle: http://www.theesa.com/newsroom/release_detail.asp?releaseID=76

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