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18. Januar 2013: Entlassungen bei Codemasters; Sony verkauft US-Hauptquartier für 1,1 Milliarden Dollar

Sebastian Klix   //   Januar 18, 2013   //   0 Kommentare

Höhere Steuern für gewalthaltige Videospiele. Na das ist doch mal eine tolle Idee. Denkt zumindest Diane Franklin, Republikanerin des Repräsentatenhauses Missouri. 1 ganzer Prozent mehr Steuern soll durch die Notstandsklausel [!] auf gewalthaltige Spiele erhoben werden oder, wie es genauer heißt, auf Spiele, die von der ESRB mit »Teen«, »Mature« oder «Adults Only« gekennzeichnet wurden.

Dumm nur, dass die ESRB nicht einfach nur den »Blut pro m²«-Level zur Einstufung heranzieht, weshalb dann nicht nur GTA, Call of Duty, Dead Rising und Co. unter diese Regelung fallen würden, sondern auch Titel wie Trivial Pursuit, Forza Horizon, Dance Central 3 und Die Sims 3. Insgesamt also hervorragend durchdacht.

Nachvollziehbarer ist da der Vorschlag von Demokrat Jim Matheson, Geldstrafen für den Verkauf von Spielen mit »Mature«- und »Adults Only«-Kennzeichnung an Minderjährige zu verhängen (Obergrenze: 5.000 Dollar). Also etwas ähnliches, wie es schon Schwarzenegger vorgeschlagen hatte. Auch soll der Verkauf von nicht durch die ESRB eingestuften Spielen komplett verboten werden. Uns fällt allerdings gerade kein Titel ein, dem in den USA bisher ein Rating verweigert worden wäre …

 

Entlassungen bei Codemasters

Auch bei den Briten von Codemasters steht wohl demnächst eine »Umstrukturierung« ins Haus. Mit anderen Worten: es werden Arbeitsplätze abgebaut. Derzeit ist von etwa 80 Jobs die Rede, was weltweit etwa 10 Prozent der gesamten Belegschaft entspricht.

Davon betroffen sind anscheinend weniger Entwickler-Jobs, sondern vorrangig Einsparungen in der Vermarktungs-Abteilung und Co. Entsprechend wird das Ganze auf die hauseigenen Marken und deren Entwicklung keinen großen Einfluss haben.

»Das Unternehmen gestaltet seinen Arbeitsprozess aktuell neu, um sich auf Bereiche von größerer strategischer Bedeutung zu konzentrieren und Ressourcen in Bereichen, die keine nachhaltigen Werte erzielen, einzusparen.«

Quelle: Eurogamer

 

Sony verkauft US-Hauptquartier für 1,1 Milliarden Dollar

Sony wandert nicht aus den USA aus. Lediglich das Gebäude, in dem das Unternehmen seinen Sitz in Übersee hat, wechselt den Besitzer, damit sich der Betrieb etwas Luft verschaffen und seine Bilanz aufbessern kann.

Das Gebäude in New York soll dabei im März für 1,1 Milliarden US-Dollar abgetreten werden. Nach der Begleichung einiger Schulden und dem Abzug von Gebühren rechnet Sony mit einem Nettoerlös von 770 Millionen Dollar.

Direkt ausziehen wird Sony aber nicht, sondern voraussichtlich zumindest die nächsten 3 Jahre als Mieter weiter in dem Gebäude sitzen. Allerdings hält man bereits die Augen nach einem neuen US-Hauptquartier auf. Idealerweise in Manhatten.

Quelle:Bloomberg

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