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16. Januar 2013: Grünes Licht für articy:draft auf Steam Greenlight; Vier Ex-AMD-Manager wegen Diebstahl von Firmengeheimnissen angeklagt; Disney enthüllt Disney Infinity

Sebastian Klix   //   Januar 16, 2013   //   0 Kommentare

Nach Giana Sisters: Twisted Dreams von Black Forest Games a.k.a. Spellbound aus Offenburg hat es nun ein weiteres Produkt aus deutschem Lande durch Steam Greenlight geschafft: Das Story- und Game Design-Tool articy:draft von Nevigo aus Bochum.

Grundsätzlich kann man articy:draft natürlich für unterschiedliche Medien nutzen, da das Programm aber speziell für nicht-lineares Storytelling entwickelt wurde, eignet es sich entsprechend natürlich hervorragend für Spiele. So soll das Tool unter anderem auch zur Vermeidung von Logikpatzern sowie Plotlöchern und -stoppern dienen. Und mein Gott: Allein um die Übersicht über hunderte Dialoge, unterschiedliche Spielerentscheidungen und Charaktere mit unterschiedlichen Persönlichkeiten zu behalten, ist articy:draft schon ein Segen.

Glückwunsch nach Bochum für das grüne Licht auf Greenlight! Mehr Infos zu articy:draft gibt’s auf der entsprechenden Steam-Seite und auf Nevigo.com.

 

Vier Ex-AMD-Manager wegen Diebstahl von Firmengeheimnissen angeklagt

Der ehemalige AMD-Vice President Robert Feldstein und drei weitere Ex-Manager haben vor einiger Zeit zum Konkurrenten Nvidia gewechselt. Das wird AMD nicht gefallen haben, ist in der Branche aber nichts außergewöhnliches. Richtig sauer aufgestoßen ist dem Unternehmen aber wohl, dass die vier dabei noch etwas haben mitgehen lassen. So zumindest der Vorwurf.

Konkret geht es dabei um sage und schreibe 100.000 vertrauliche Dokumente, die allerhand Firmengeheimnisse beinhalten. Darunter sollen etwa Informationen über in Entwicklung und Planung befindliche AMD-Technologien, Kundenverträge und Lizenz-Strategien sein. Alles, was Nvidia »unfaire Vorteile« verschaffen könne.

Laut AMD gibt es todsichere Beweise dafür, dass die vier ehemaligen Manager kurz vor ihrer Abwanderung die Daten auf nicht mehr auffindbare, externe Speichermedien kopiert haben. Das zuständige Gericht nahm die Sache ernst und ordnete die Sicherstellung aller technischer Geräte und AMD-Materialien an.

Quelle: zdnet.com

 

Disney enthüllt Disney Infinity

Im Vorfeld wurde bereits viel gemunkelt um Disney Infinity. »Disneys Antwort auf Activisions Skylanders«, hieß es. Böse Zungen sprachen gar von einem Skylanders-Klon. Nun lüftete Disney offiziell den Mantel des Schweigens:

»Disney Infinity demonstriert auf eine ganz neue Art und Weise, wie man die beliebtesten Disney-Marken auf nur einer einzigen Plattform zusammenführt. Durch diesen innovativen Ansatz erweckt Disney Infinity nach und nach neue Charaktere, Geschichten und Orte des Disney-Universums zum Leben.«

Und was ist es nun? Naja ... ohne jetzt gemein klingen zu wollen: ein Skylanders-Klon. Mit Hilfe der sogenannten »Infinity-Base« werden diverse bekannte Charaktere wie Jack Sparrow und Mickey Mouse, die man sich als kleine, physische Sammelfigürchen anschafft, dank integriertem Chip in das Videospiel teleportiert. Dort kann man dann mit ihnen an bekannten Orte abenteuern oder sie alternativ im »Toy Box«-Modus aufeinandertreffen lassen. Klingt ganz spaßig, aber ist eben auch weder eine »ganz neue Art und Weiße« noch so richtig innovativ. Schlimm ist das natürlich nicht, schließlich belebt Konkurrenz den Markt -- und müssten alle Spiele ein Unikat sein, wäre der auch ziemlich klein.

Los geht’s übrigens im Juni 2013, was das Ganze kosten soll, ist noch nicht bekannt. Aktuell sind aber etwa 40 Figuren geplant, von denen sich immerhin ordentliche 17 bereits im Starter-Paket inklusive Spiel und Peripherie befinden sollen.

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