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18. Dezember 2012: Square Enix mit stärkerem Fokus auf Social- und Browser-Games; Peter Molyneux angeblich zu reich für Kickstarter

Sebastian Klix   //   Dezember 18, 2012   //   0 Kommentare

Und es geht weiter: Auch heute mussten wieder Angestellte ihre Plätze räumen. Zumindest im Falle der Big Ant Studios (The Legend of Spyro) aus Melbourne, Australien, kann man aber den Verantwortlichen nicht wirklich vorwerfen, sie hätten einen unpassenden Zeitpunkt gewählt.

Denn Big Ant scheint mehr oder weniger freiwillig komplett dicht zu machen. Hauptgrund dafür sind zum einen 4,2 Millionen AU-Dollar ausstehender Zahlungen an das Studio selbst, sowie ein eigener Schuldenberg von 6,7 Millionen.

Von der Schließung sind gut 30 Mitarbeiter betroffen. Oder doch nicht? Denn laut Big Ant-CEO Ross Symons stellt die Liquidation die Umstrukturierungsmaßnahme eines vormals nicht profitablen Studios dar. Alle Mitarbeiter sollen weiterhin beschäftigt bleiben und man werde mit der Spielentwicklung fortfahren.

Wäre wünschenswert, denn man kann vieles behaupten. Aber nicht, dass es in Australien Spielentwickler wie Sand am Meer gibt.

 

Square Enix mit verstärktem Fokus auf Social- und Browser-Games

Square Enix möchte sich zukünftig weiter stärker auf den Social- und Browser-Bereich konzentrieren. Titel wie Star Galaxy, Emperors SaGa und Final Fantasy: Airborne Brigade sind hierbei also nur der Anfang.

CEO Yoichi Wada erklärt, dass man bei klassischen PC- und Konsolentiteln normalerweise eine Mischung aus profitablen und unrentablen Titeln habe. Bei Social-Games hingegen gäbe es kaum Spiele, die unprofitabel wären, in erster Linie, da sie vergleichsweise günstig herzustellen sind. Floppt da also »mal« ein Titel, halten sich die Verluste in starken Grenzen.

Daher will Square Enix zukünftig stärker auf derartige Spiele setzen, zumal man bei den PC- und Videospielen in den nächsten Jahren keine signifikanten Möglichkeiten zur Gewinnsteigerung erkennen könne, vor allem, da man mit erheblichen Mehrkosten bei der Entwicklung für die NextGen rechnet.

Komplett auf die aktuell sehr große Browser- und Social-Games-Blase will man sich wohl aber nicht verlassen und auch weiterhin an Titeln wie Tomb Raider und Final Fantasy: Lightning Returns arbeiten.

Quelle: Siliconera

 

Peter Molyneux angeblich zu reich für Kickstarter

Noch 3 Tage und noch 75.000 fehlende britische Pfund: Bei Peter Molyneux' Kickstarter-Kampagne für die Götter-Simulation Godus wird es reichlich eng. Zwar konnten sich bisher über 12.000 Unterstützer finden lassen, doch Molyneux denkt, dass die »mangelnde Spendenfreudigkeit« auch damit zusammenhängt, dass viele Leute das Gerücht verbreiten, er sei reich.

Doch nach eigenen Angaben ist Peter Molyneux alles andere als ein wohlhabender Mensch und die Behauptung vieler Leute, er sei reicher als Mark Zuckerberg und herrsche mit diesem zusammen über Europa, habe der Kickstarter-Kampagne geschadet.

Viele seiner Einkünfte habe er wieder in seine Firmen gesteckt, um sie am laufen zu halten. Von Lionhead habe er selbst »deutlich unter 50 Prozent Anteile« besessen und auch die Gründung von 22 Cans Anfang 2012 aus der eigenen Tasche sei alles andere als billig gewesen.

»Viele glauben, dass Leute wie ich Kickstarter nicht nutzen sollten und dass es nur etwas für Entwickler mit einer schwierigen finanziellen Ausgangsposition sei. […] Doch wie alle Ressourcen sind auch unsere endlich.«

Quelle: Kotaku

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