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29. November 2012: Havok kauft Rocketbox; Einige Publisher werden die Ankunft der NextGen nicht überleben – meint Take Two

Sebastian Klix   //   November 29, 2012   //   0 Kommentare

Windows 8 ist einen Monat alt geworden. Aus gegebenem Anlass nannte Microsofts Tami Reller auch gleich mal ein paar Verkaufszahlen: 40 Millionen Mal soll das neue OS über die Theke gegangen sein. Damit hätte sich Win 8 auch mehrmals verkauft als Windows 7 im selben Zeitraum. Allerdings sollte man dabei nicht die Kampfpreise von 30 Euro für das Download-Upgrade und 15 Euro beim PC-Neukauf vergessen.

Völlig Umsonst gab's hingegen etwas von id Software. Nachdem bereits Ende 2011 der Quell-Code des »alten« Doom 3 frei zugänglich gemacht wurde, schoben die Texaner nun auch den der BFG Edition hinterher. Für reine Level-Bastler und Co. aber natürlich uninteressant, denn entsprechende Tools sind nicht dabei.

 

Havok kauft Rocketbox

Havok, Tochter von Intel, wächst weiter. Die Iren, die sich vor allem durch ihre »Havok Phsysik-Engine« (die nüchtern betrachtet natürlich eigentlich gar keine ist) einen Namen machten, haben bekanntlich letztes Jahr das deutsche Unternehmen Trinigy in den eigenen Betrieb eingegliedert. Doch die Vision Engine in das eigene Portfolio aufzunehmen, damit war es das wohl noch nicht gewesen.

Nun hat Havok auch den deutschen Entwickler Rocketbox aus Hannover gekauft. Rocketbox hat sich vor allem auf Renderings und Motion-Capture-Arbeiten spezialisiert und unter anderem Assets für diverse Adventures von Deck 13, aber auch die Anno-Reihe abgeliefert.

Welche Pläne Havok genau verfolgt, bleibt indes offen. Eine riesige API-Sammlung? Oder aber man will sich schlicht für die nächste Konsolengeneration stärken, was natürlich auch nach neuer Technik verlangt.

Quelle: Golem

 

Einige Publisher werden die Ankunft der NextGen nicht überleben – meint Take Two

Take Twos CEO Strauss Zelnick ist sich sicher, dass einige Third Party-Publisher die Einführung der nächsten Konsolengeneration nicht überleben werden. Denn wer zu diesem Zeitpunkt finanziell nicht gut genug ausgestattet ist, wird auf der Strecke bleiben. Das wäre aber nichts ungewöhnliches, denn so etwas konnte man auch bei den letzten Generationswechsel beobachten. Etwa bei Midway.

Take Two will alles dafür tun, nicht auf dieser Liste zu stehen. In der Branche würde man aber schon heiß darüber diskutieren, wen es »dieses Mal erwischt«. Namen nannte er nicht, vermutlich will er unter anderem auf THQ anspielen. Allerdings hatte Zelnick THQ schon im Frühling 2012 für innerhalb der nächsten 6 Monate den Untergang vorhergesagt -- und sich somit bekanntlich geirrt. Uns würde es jedenfalls nicht wundern, wenn sich die Kalifornier wieder aufrappeln, denn Kampfgeist besitzen sie durchaus.

Quelle: GameSpot

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