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14. November 2012: Ubisoft an THQ-Marken interessiert; Epic Games rechnet mit doppelten Produktionskosten bei Next-Gen-Titeln

Sebastian Klix   //   November 14, 2012   //   0 Kommentare

Gestern beschwerten sich bereits viele Spieler, dass ihrem Exemplar von Call of Duty: Black Ops 2 als zweite DVD Mass Effect 2 beilag. Heute wurde reagiert – seitens Bioware. Die verschenken nun an die ersten 50 »Betroffenen«, die sich melden, die Mass Effect Trilogy. Support mal anders.

Ebenfalls merkwürdigen Inhalt hatte Cliff Bleszinski in einem mysteriösen Päckchen, dass vor seinem Hotelzimmer abgestellt wurde. Darin enthalten war ein Handy. Das zerstörte sich nach dem Abspielen einer geheimen Nachricht aber nicht selbst, sondern hatte eine gar nicht so geheime Nummer eingespeichert: Die Durchwahl in die Chefetage von Ubisoft.

Die Franzosen wollen anscheinend ihr Personal aufstocken. Und nicht nur das …

 

Ubisoft an THQ-Marken interessiert

… Ubisoft hat auch ein Auge auf das angeschlagene THQ geworfen. Genauer gesagt auf einige dessen Marken wie etwa Darksiders oder Company of Heroes. Das bestätigte Ubisoft-Chef Yves Guillemot.

»[THQ] hat eine paar großartige Spiele. Und wir sind immer an guten Marken interessiert. Das ist also definitiv etwas, über das wir grübeln, aber mehr kann ich dazu im Moment nicht sagen.«

In der Tat könnte die Veräußerung einiger Marken dem derzeit finanziell angeschlagenen THQ Luft verschaffen. Komplett abschreiben sollte man das Unternehmen jedenfalls noch nicht, auch wenn Guillemot nicht gerade optimistisch klingt:

»Was derzeit mit THQ geschieht, können wir in der Branche regelmäßig beobachten. Einige schaffen es, andere versuchen einen anderen Weg einzuschlagen. Das passierte bei Atari, bei Midway und auch bei Acclaim. Es geschieht nun mal einfach in der Industrie und so fusioniert die Branche eben.«

Quelle: GamesIndustry

 

Epic Games rechnet mit doppelten Produktionskosten bei Next-Gen-Titeln

30 Leute und 4 Monate Entwicklungszeit. So lange benötigte Epic Games für die Erstellung der etwa 3-minütigen »Samaritan«-Technik-Demo vom letzten Jahr. Daraus leitet Epic Games ab, dass die Entwicklung von AAA-Titeln für die kommende Konsolen-Generation etwa das doppelte an Produktionskosten verschlingen wird, als für die aktuellen Hardware-Bündel.

Durch die gestiegenen Kosten müsste man natürlich auch Wege finden, dieses Budget wieder einzuspielen. Und hier sieht Epics Tim Sweeney anscheinend die Zukunft im Free2Play-Modell. Das würde nicht nur vor Piraterie schützen sondern auch beim Kunden besser ankommen. Denn seiner Meinung nach sei der Gewinner klar, wenn die Spieler die Wahl zwischen einem 60 Dollar-Spiel auf DVDs aus dem Einzelhandel oder einem 'Weltklasse'-AAA-Free2Play-Game hätten. Dass es wohl auch Leute gibt, die lieber einmalig 60 Dollar bezahlen und danach ihre Ruhe haben wollen, darauf ging Herr Sweeney aber nicht ein.

Interessante Randnotiz: Andere Publisher und Entwickler wie etwa Ubisoft und Take Two rechnen nicht damit, dass die Entwicklungskosten von Next-Gen-Spielen signifikant steigen werden.

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