Microsoft lässt sich Wohnzimmer-Überwachung via Kinect patentieren
Vorweg: Eine Patentierung ist natürlich nicht mit einem konkreten Plan gleichzusetzen. Trotzdem dürfte es vielen Konsumenten ein etwas mulmiges Gefühl in der Magengegend bescheren, was sich Microsoft nun hat patentieren lassen. Konkret geht es dabei um die Möglichkeit, via Kinect oder auch reguläre Webcams und Smartphone-Kameras zu überprüfen, wie viele Leute gerade vor dem Fernseher sitzen und sich z.B. einen Film ansehen.
Sitzen etwa zu viele Leute vor einem gestreamten, zu bezahlenden Film, könnte die Wiedergabe verweigert werden, bis entsprechend nachbezahlt oder die Zuschauer-Reihe »ausgedünnt« wurde.
Auch soll durch die Abtastung der Körperproportionen überprüft werden können, ob sich etwa Kinder vor dem Gerät befinden, für die der Film nicht geeignet ist, was ich vielen Ländern inklusive Deutschland aber rasch mit dem Erziehungs-Privileg von Eltern kollidieren könnte. Und kleinwüchsige Erwachsene wären davon bestimmt auch nicht begeistert.
Die wenigsten Leute haben wahrscheinlich spontan Interesse daran, Microsoft ins Wohnzimmer spio... gucken zu lassen. Allerdings sollte man auch die sich durchaus ergebenden Vorteile nicht vergessen: »echtes« und vor allem legales Heimkino (sprich, während der entsprechende Film aktuell im Kino läuft), wäre dadurch gut realisierbar. Auch ein effektiverer »Parental Lock« wäre vorstellbar.
Quelle: uspto.gov
Activision Blizzard steigert weiter Umsatz und Gewinn
Das dürfte nicht wirklich überraschen: Activision Blizzard schließt das erste Geschäfts-Halbjahr 2012 mit einem Plus sowohl beim Umsatz als auch Gewinn ab. Der Umsatz stieg von 754 Millionen auf über 840 Millionen Dollar, an Gewinn konnte der Branchen-Riese 226 Millionen erzielen. Im Halbjahr zuvor waren es noch 148 Millionen Dollar.
51 Prozent der Einnahmen gehen dabei übrigens auf das Konto der Digital-Distribution, etwa Call of Duty-DLCs und World of Warcraft-Abogebühren. Aber natürlich dürfte auch Diablo 3 mit insgesamt über 10 Millionen verkauften Einheiten seinen Teil dazu beigetragen haben.
Auch interessant: Activision Blizzard ist bis jetzt dieses Jahr im PC-Sektor Publisher Nummer 1 in Europa und Nordamerika.
Quelle: VG247
Apple muss 368 Mio. Dollar wegen Patent-Verletzung zahlen
»Method for Establishing Secure Communication Link Between Computers of Virtual Private Network.« Darauf hat das Unternehmen VirnetX aus Nevada ein Patent. Problem: Die darin beschriebene Methode zur sicheren Kommunikation zwischen zwei Systemen via VPN-Verbindung trifft auf so ziemlich alle Apple-Geräte wie Macs, iPhones und -Pads.
Daher sprach ein texanisches Gericht VirnetX nun von Apple eine Summe von 368 Millionen Dollar zu. Das ist sogar noch »wenig«, denn eigentlich standen über 900 Millionen im Raum.
Einige Zeit zuvor hatte VirnetX übrigens bereits von Microsoft insgesamt 200 Millionen Dollar durch zwei Klagen eingesackt.
Quelle: Appleinsider
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Kommentare
Toll!
Hat jetzt nicht sooo viel mit Computerspiel-Entwicklung zu tun :P
"Die Entwickler"? Das ist ein Film. Und der ist anscheinend von 1995, also hat da auch niemand offiziell geklaut.
Ich finde 30 Millionen deutlich beeindruckender. http://esfiworld.com/sc2/news/mlg-anaheim-breaks-viewership-records
Der Rest der 90 Mitarbeiter wird dann wohl entlassen? Hm... schade. Ich hoffe die finden bald wieder nen Job. Was wird aus dem Standort in Halle an der Saale? Weiß da wer was?
Echt schade das mit Radon Labs zu lesen. Dabei hatte ich mich erst bei der letzten Talentbörse bei ihnen beworben... Hoffentlich folgen nicht noch mehr Entwickler.