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29. Oktober 2012: Samsung will in Spielebranche einsteigen; Silicon Knights wohl nur noch Schatten ihrer selbst

Sebastian Klix   //   Oktober 29, 2012   //   0 Kommentare

Auf Kickstarter hatten die beiden kein Glück, jetzt wollen sie es wenigstens im Privatleben gemeinsam finden: John Romero und Brenda Brathwaite geben sich dieses Wochenende das Ja-Wort.

Mehr Glück auf Kickstarter haben dafür vielleicht die Entwickler von Zojoi rund um David Marsh und Karl Roelofs. Die beiden waren maßgeblich mitverantwortlich für den Adventure-Klassiker Shadowgate aus dem Jahre 1987. Überraschung: in der Crowdfunding-Kampagne gehts um eine Neu-Interpretation von Shadowgate.

Samsung will in Spielebranche einsteigen

Anscheinend will Samsung ab sofort nicht nur weiter in Elektronik und Maschinenbau machen, sondern auch in die Spielentwicklung einsteigen. Das südkoreanische Riesen-Unternehmen erklärte in einigen Anschreiben an andere Firmen, dass man sich »derzeit in der Spiele-Branche umsehe«. Auch hat man wohl bereits damit begonnen, Spielentwickler einzustellen und suche derzeit weiter aktiv nach Designern und Game Directors.

Was für Spiele und für welche Plattformen Samsung entwickeln möchte, ließ das Unternehmen noch offen. Was die Südkoreaner jedoch (erst einmal) ausschließen, ist die Entwicklung eigener Spiele-Hardware, etwa in Form einer eigenen Konsole. Der Plan, Spiele respektive Spiel-Funktionen für die hauseigenen Smart TVs in Eigenregie zu entwickeln, wäre aber nicht abwegig.

Quelle: sgame.jp via gimmegimmegames.com

 

Silicon Knights wohl nur noch Schatten ihrer selbst

Eternal Darkness gilt für einige Spieler als eines der besten Horror-Adventures aller Zeiten. Auch Blood Omen: Legacy of Kain hat durchaus seine Anhänger. Doch seit dem Action-Rollenspiel Too Human ist bei den Kanadiern von Silicon Knights der Wurm drin. Der Tiefpunkt kam mit dem in allen Belangen unterdurchschnittlichen X-Men: Destiny.

Nun haben wohl ehemalige Mitarbeiter darüber gesprochen, was bei Silicon Knights schief lief: So soll Firmen-Boss Denis Dyack sehr viele Mitarbeiter von den Arbeiten am X-Men-Spiel abgezogen und auf die Entwicklung einer Demo von Eternal Darkness 2 angesetzt haben. Somit kam es zu Verzögerungen, für die Publisher Activision aber wenig Verständnis hatte.

Das Endergebnis: X-Men: Destiny kam unfertig auf den Markt und wurde zum Flop. Von Eternal Darkness 2 hat man nichts mehr gehört. Laut den ehemaligen Mitarbeitern soll die für Geldgeber angefertigte Demo aber in einem technisch schlechten Zustand gewesen sein.

Mittlerweile sollen bei Silicon Knights gerade mal noch 5 Mitarbeiter beschäftigt sein. Finanziell ist auch nicht gerade alles in Butter. Ob sich die Kanadier also noch mal fangen können ist fraglich.

Quelle: Kotaku

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