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18. Oktober 2012: Mike Singleton verstorben; Ab sofort auch Spiele-Konzepte auf Greenlight; Nintendo leitet Untersuchung wegen Kinderarbeit bei Foxconn ein

Sebastian Klix   //   Oktober 18, 2012   //   0 Kommentare

Mike Singleton verstorben

Branchen-Urgestein, -Pionier und Entwickler-Legende Mike Singleton verstarb an 10. Oktober 2012 in Folge einer Krebserkrankung im Alter von 61 Jahren in der Schweiz.

Mit Titeln wie The Lords of Midnight, War in Middle-Earth, Doomdark's Revenge und auch Starlord gilt Singleton als einer der namhaftesten Spielentwickler der 80er Jahre. Gerade sein The Lords of Midnight galt zu dieser Zeit als eine der wohl innovativsten Titel schlechthin.

Seinen Einstieg in die Branche fand er auf eigene Faust, indem er sich selbst die Programmierung beibrachte und Titel wie Computer Race schrieb. Sein Spiel Space Ace schließlich verzeichnete Verkaufsrekorde, wodurch er sich endgültig in der Branche etablieren konnte und 1982 bei Postern Ltd. an der Entwicklung von Shadowfax beteiligt war.

Bis zu seinem Tode war er der Branche treu geblieben und werkelte bei Firmen wie MicroProse, Psygnosis, Midway und LucasArts an Titeln wie Indiana Jones und die Legende der Kaisergruft, Midwinter, Gauntlet und zuletzt bei Codemasters an GRID.

 

Ab sofort auch Anwendungssoftware und Konzepte auf Steam Greenlight

Vor Kurzem erweiterte Valve sein Angebot auf der hauseigenen Online-Distributionsplattform Steam auch um Anwendungssoftware, die nicht in den Entertainment-Bereich fällt. Nun ging man den nächsten Schritt und lässt Entwickler solcher Software ebenfalls auf Greenlight ihre Projekte vorstellen.

Zudem können nun auch weniger fortgeschrittene Projekte (egal ob Spiele oder nicht) auf Greenlight etwa anhand von Konzepten präsentiert werden. Das soll dazu dienen, den Entwicklern einen Eindruck zu geben, wie gut ihre Pläne bei den Nutzern ankommen und wo sie Verbesserungen an ihrem Konzept vornehmen könnten. Eine gute Möglichkeit also für kleinere Spiele-Studios Feedback zu ihren Ideen und Plänen zu bekommen, allerdings auch eine gute Quelle für Dritte, sich von fremden Ideen »inspirieren« zu lassen.

Die Abstimmung für solche Konzepte hat allerdings natürlich keinen Einfluss darauf, ob sie später über Steam vertrieben werden oder nicht. Dafür entfällt allerdings auch die Einstellungsgebühr von 100 Dollar.

Quelle: Steam Community

 

Nintendo leitet Untersuchung wegen Kinderarbeit bei Foxconn ein

Vor einigen Tagen wurde berichtet, dass beim taiwanischen Unternehmen Foxconn Kinder unter 16 Jahren dazu genötigt worden wären, in einer chinesischen Fabrik der Firma Nintendo Wii Us zusammenzuschrauben. Foxconn bestätigte nun offiziell, dass tatsächlich teils 14-jährige Schüler für einige Wochen im Betrieb angestellt wurden und kündigte Untersuchungen an -- denn Kinderarbeit (zumindest unter 16 Jahren) verstößt nicht nur gegen chinesisches Gesetz, sondern laut dem Unternehmen auch gegen die eigene Firmenpolitik.

Nintendo scheint dies jedoch nicht genug zu sein und kündigte ebenfalls eigene Untersuchungen an. Die Konsequenzen würden allerdings wohl daraus bestehen, seine Partner (sprich Foxconn) dazu aufzufordern, Nintendos Richtlinien für ethisch vertretbare Arbeitsbedingungen einzuhalten.

Quelle: IGN

 

Was sonst noch so passiert ist …

+++Epic Games heuert Laura Fryer (ehemals Warner Bros Games; Supervisor für Ghotham City Impostors und Wächter von Mittelerde) als General Manager für Seattle-Studio an.+++Die Lionhead Studios werden bis zum Ende des Jahres etwa 10 Prozent ihrer Belegschaft entlassen. Die Betroffenen Mitarbeiter sollen in anderen Microsoft-Studios untergebracht werden,+++Über das Gründer-Programm respektive Crowdfunding für Mechwarrior Online kamen seit Juli dieses Jahres mittlerweile über 5 Millionen Dollar zusammen.+++

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