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15. Oktober 2012: Trip Hawkins über die Zukunft der Konsolen; Neues zum Hall-Brathwaite-RPG; Ominöses Material zum Weltraum-Spiel »Stars of Barathrum« aufgetaucht

Sebastian Klix   //   Oktober 15, 2012   //   0 Kommentare

Trip Hawkins lebt noch. Zumindest wenn man einem Bericht glauben schenken mag, in dem sich der einstige EA-Gründer zur Zukunft des Konsolen-Marktes äußerte. Hawkins finde, dass es den zwar weiterhin geben wird, Mobile-Games aber zukünftig die wichtigste Rolle in der Spielebranche einnehmen werden. Drei Mal dürft ihr raten, was Hawkins derzeit beruflich macht ...

Auch geäußert haben sich endlich die Entwickler von Loot Drop zu ihrem Kickstarter-Projekt »An Oldschool-RPG«. Wurde auch Zeit, denn die Informationen und damit auch der bisher zustande gekommene Geldbetrag via Crowdfundig waren bisher dürftig.

Auch dürftig sind die Infos zu einem Weltraum-Spiel namens »Stars of Barathrum«, zudem vor Kurzem Material wie Konzeptzeichnungen aufgetaucht ist. Das wirklich interessante daran ist aber, das angebliche Insider-Quellen behaupten, dass es sich hier um das aktuelle Hauptprojekt von Valve Software handelt.

Trip Hawkins über die Zukunft der Konsolen

Die jüngere (Spieler-) Generation kann kaum etwas mit seinen Namen anfangen, dabei gründete er 1982 einen der größten Publisher der Welt. Trip Hawkins, der bereits 1991 Electronic Arts wieder verließ, meldete sich nun tatsächlich mal wieder zu Wort.

Dabei ging es ihm vor allem um die Zukunft des Konsolen-Markes. Allerdings äußert er dabei keine Standard-Parolen der Marke »Konsolen sind tot!« sondern ist der Meinung, dass sie sich zu einem Nischendasein entwickeln werden und da auch bleiben. Denn die Gruppe der Hardcore-Spieler, die auch nach Innovationen ruft, wird es seiner Ansicht nach immer geben.

Das Hauptaugenmerk der Branche wird zukünftig auf Mobile- und Social-Games liegen. Denn schließlich kann man die vom Arbeitsplatz aus spielen [Anm.: da freuen sich die Geschäftsführer bestimmt drüber] oder im Hotel. Für GTA musste man früher in den Keller gehen. Somit werden Konsolen mehr zu einem Hobby werden [Anm.: waren sie das bisher nicht?]. Hawkins vergleicht das Ganze dabei mit der Luftfahrt: Ein Großteil der Leute will mit dem Flugzeug einfach nur von A nach B kommen, aber es gibt eben auch eine kleine Hobby-Ecke, in der die Leute Flugstunden nehmen und sich irgendwann sogar eine eigene Maschine gönnen.

Übrigens: Nachdem Trip Hawkins 2003 das Konkurs gegangene Unternehmen 3DO verließ, gründete er mit Digital Chocolate ein neues Studio. Dass dort überwiegend Mobile-Games entwickelt werden, dürfte klar sein.

Quelle: IGN.com

 

Neues zum Hall-Brathwaite-RPG

Vor einigen Tagen startete das Entwicklerstudio Loot Drop rund um Tom Hall, Brenda Brathwaite und auch Firmengründer John Romero eine Kickstarter-Kampagne für ein »Oldschool-Rollenspiel«. 1 Million Dollar wollen die Entwickler dafür haben. Bisher kamen zwar über 200.000 Dollar zusammen, aber sollte die Aktion so weiterlaufen wie bisher, wird das Ziel am Ende nicht erreicht.

Ein Blick auf die ursprüngliche Kickstarter-Seite und erst recht in zahlreiche User-Foren lässt auch erahnen, wieso die Begeisterung für das Projekt nicht so groß ist, wie sich Loot Drop das wohl erhofft hat. Viele potentielle Backer haben das Gefühl, dass »An Oldschool-RPG« versucht, im Fahrwasser von Obsidians Project Eternity mitzuschwimmen. Auch die bisherigen Infos zum Projekt waren eher dürftig, so dass der Eindruck entstand, die Entwickler wüssten eigentlich noch gar nicht so genau, was sie eigentlich vorhaben.

»Große Namen und der Begriff 'Oldschool' reichen nicht, um Geld zu bekommen.« heißt es in einschlägigen Foren. Das haben wohl auch Loot Drop erkannt und entsprechend mehr über ihr Projekt verraten. Das hört jetzt auf den Namen »Shaker« und handelt von einer Organisation aus der Zukunft welche ihren besten Agenten zurück ins Mittelalter schickt, wo er eine Ereigniskette unterbrechen soll, welche einmal für den Untergang der Welt verantwortlich sein wird. Gespielt wird dabei nicht wie erwartet aus der Iso- sondern Ego-Perspektive. Das dürfe bei Halls und Romeros Vergangenheit bei id Software und Brathwaites Mitarbeit an der Wizardry-Reihe aber eigentlich gar nicht verwundern.

Na also. Geht doch. Warum nicht gleich so?

Quelle: Kickstarter.com

 

Ominöses Material zum Weltraum-Spiel »Stars of Barathrum« aufgetaucht

Im Internet ist Material zu einem Weltraum-Actionspiel mit dem Titel »Stars of Barathrum« aufgetaucht. Gameplay-technisch soll sich das Spiel an Titeln wie Freelancer, Privateer, Elite und Co. orientieren. Was daran jetzt, einmal abgesehen davon, dass das Genre recht brach liegt, so interessant ist?

Laut angeblichen Insider-Quellen soll es sich bei »Stars of Barathrum« um nichts geringeres als das aktuelle Projekt von Valve Software handeln. Ob da nun wirklich was dran ist, können aber natürlich nur die Kirklander selbst bestätigen, die dazu bisher schweigen. Also auch (noch) nichts dementiert haben.

Nichts desto trotz wäre das reichlich interessant, wenn sich gerade ein renommiertes Studio wie Valve an ein immer wieder totgesagtes Genre wie die Weltraum-Action wagt. Aber wahrscheinlich braucht es eben genau ein solches um dazu beizutragen, dem Genre wieder richtig Leben einzuhauchen.

Ebenfalls interessant ist, dass dieses »Leak« nur wenige Tage später auftaucht, nachdem Wing Commander-Vater Chris Roberts mit seinem Spiel Star Citizen: Squadron 42 an die Öffentlichkeit gegangen ist …

Quelle: Facepunsh.com

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