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12. Oktober 2012: US-Retail- und Hardware-Markt schreibt schlechte Zahlen; Del Toro will inSANE nicht aufgeben

Sebastian Klix   //   Oktober 12, 2012   //   0 Kommentare

Das Sommerloch sollte mehr oder weniger überstanden sein, trotzdem verzeichnet der US-Einzelhandel alles andere als zufriedenstellende Zahlen sowohl bei den Spiele- als auch Hardware-Verkäufen. Dafür wird auch in den USA der Digital-Vertrieb immer wichtiger.

Nicht geschlagen geben will sich unterdessen Guillermo Del Toro. Dessen Herzensprojekt inSANE wurde vor einiger Zeit von THQ eingestellt. Trotzdem werkelt der Regisseur weiter an der Ausarbeitung seines Horror-Spiels und hat auch einen favourisierten Partner für die Verwirklichung im Auge: Valve.

US-Retail- und Hardware-Markt schreibt schlechte Zahlen

Weniger begeisternde Absatzzahlen im Sommerloch sind nicht wirklich etwas erstaunliches. Doch auch der Start ins Herbstgeschäft ist dem Einzelhandel in den USA alles andere als geglückt. So musste der Retail-Markt für PC- und Videospiele trotz einiger hochkarätiger Titel gegenüber September 2011 ein Minus von 14 Prozent hinnehmen und landete insgesamt bei nur gut 547 Millionen Dollar. Allerdings sind wie üblich die digitalen Verkäufe hier nicht mit einbezogen. Und dieser Markt boomt derzeit in den USA wie nie zuvor.

Trotzdem nagen aber auch die betagten Konsolen an den Verkaufszahlen – und das nicht nur beim Verkauf von Spielen sondern auch, nicht zuletzt aufgrund der gängigen Multiplattform-Veröffentlichungen, dem von Hardware-Komponenten. So muss der Hardware-Markt ein Minus von ganzen 39 Prozent hinnehmen und landet bei gerade einmal 211 Millionen Dollar. Darunter waren auch 270.000 Xbox 360-Konsolen. Im Vergleich zum Vorjahr mit 438.000 abgesetzten Einheiten aber nicht unbedingt ein Grund zur Freude.

Quelle: GamesMarkt

 

Del Toro will inSANE nicht aufgeben und wünscht sich Kooperation mit Valve

Vor einiger Zeit stellte THQ aufgrund der bekannten, finanziellen Schwierigkeiten die Arbeit an Regisseur Guillermo Del Toros Horror-Titel inSANE ein. Doch der Hellboy-Regisseur will seine Idee nicht aufgeben und befindet sich weiterhin auf der Suche nach einem das Projekt entwickelnden respektive finanzierenden Partner.

Und Del Toro macht auch kein großes Geheimnis daraus, wen er sich dafür am meisten wünschen würde: Valve. Ob er sich in konkreten Verhandlungen mit den Kirklandern befindet, wollte er zwar nicht verraten, allerdings scheint Del Toro allgemein Sympathie für das Studio zu hegen. So hat er etwa für seinem kommenden Film Pacific Rim extra Ellen McClain (GlaDOS) angeheuert, damit diese einem Roboter in dem Sci-Fi-Streifen ihre Stimme leiht.

Quelle: Kotaku

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