Zur Abwechslung verlassen mal wieder einige Mitarbeiter ihr Unternehmen. Bei den Human Head Studios sind das aber gleich ein gutes Dutzend, teils aus leitenden Positionen. Ansonsten bleibt es aber auch weiter still um die Situation des Unternehmens. Keiner mag sich so recht äußern, was mit Human Head und auch Prey 2 los ist.
Ihr Schweigen gebrochen haben dafür Bungie. Zumindest ein klein wenig. Denn die Jungs und Mädels aus der Windstadt haben jetzt zumindest verraten, dass es sich bei ihrem aktuellen Projekt Destiny um ein Sandbox-Spiel handelt. Dafür hat man sich Unterstützung von einem Ex-Rockstar geholt.
Etwas wichtiges hätten wir bei dem ganzen Troubel um Cliff Bleszinskis Ausstieg bei Epic fast vergessen. Denn das Studio veranstaltet erneut den Making Something Unreal Contest. Dieses Mal im Mittelpunkt: die Mendelschen Regeln.
Human Head erleidet Mitarbeiter-Schwund
Seit einiger Zeit mehren sich ja die Gerüchte um die Zukunft / den Zustand des Actionspiels Prey 2 von den Human Head Studios. Publisher Bethesda dementiert zwar etwaige Vermutungen, das Projekt sei mittlerweile eingestellt, besonders gut scheint es um den Entwickler aus Wisconsin aber nicht zu stehen. Erst letzten Monat verließ der COO das Studio, nun folgten weitere Mitarbeiter.
Ein Level Scripter, der Lead Graphics Programmer sowie der Lead Programmer und ein weiterer Unterstellter, der Combat Designer, ein Technology Programmer als auch ein Associate Producer , obendrein auch noch der HR Manager, ein Charater and Lighting Artist, Audio Director … jemand aus der QA … alle weg.
Da stellt sich natürlich die Frage, was da los ist? Wenn ein Dutzend Mitarbeiter, teils aus führenden Positionen, ein etwa 60 Mann umfassendes Team verlassen, ist das jedenfalls kein all zu gutes Zeichen.
Quelle: Kotaku.com
Bungie entwickelt Sandbox-Spiel
Um Bungie ist es nun einige Zeit ziemlich still. Die Halo-Schöpfer lösten sich 2007 von Microsoft und werkeln seitdem mehr oder weniger kommentarlos an ihrem Projekt »Destiny«. Was genau da aber für Publisher Activision entsteht war bisher offen.
Nun wurde man etwas deutlicher: So soll Destiny ein Sandbox-Spiel werden und 2013 für Xbox 360 und PlayStation 3 erscheinen. Da man bei Bungie aber wohl etwas mehr Know-How für Sandbox-Games ins Studio hohlen wollte, hat man mit Danny Bulla einen ehemaligen Rockstar-Mitarbeiter ins Boot geholt. Der sollte sich mit dem Thema eigentlich auskennen, werkelte er doch schon an Red Dead Redemption mit.
Quelle: Bungie.net
Making Something Unreal Contest
Auch dieses Jahr veranstaltet Epic Games wieder den Making Somethin Unreal Contest. Bei dem gibt es dieses Jahr eine Lizenz für die Unreal Engine 4 zu gewinnen, als Teilnehmer zugelassen sind Studenten-Teams mit maximal 10 Mann (oder natürlich auch Frauen).
Das Thema dieses Mal: die Mendelschen Regeln, sprich die Vielfalt, Mutationen und andere Verhaltensweisen des menschlichen Genom. Dass dafür das UDK verwendet werden soll, dürfte klar sein. Das Finale soll im April 2013 ausgetragen werden
Quelle: Epic Games
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Kommentare
Toll!
Hat jetzt nicht sooo viel mit Computerspiel-Entwicklung zu tun :P
"Die Entwickler"? Das ist ein Film. Und der ist anscheinend von 1995, also hat da auch niemand offiziell geklaut.
Ich finde 30 Millionen deutlich beeindruckender. http://esfiworld.com/sc2/news/mlg-anaheim-breaks-viewership-records
Der Rest der 90 Mitarbeiter wird dann wohl entlassen? Hm... schade. Ich hoffe die finden bald wieder nen Job. Was wird aus dem Standort in Halle an der Saale? Weiß da wer was?
Echt schade das mit Radon Labs zu lesen. Dabei hatte ich mich erst bei der letzten Talentbörse bei ihnen beworben... Hoffentlich folgen nicht noch mehr Entwickler.