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27. Juni 2012: Zynga mit eigenem Social Network »Zynga with Friends«, API für externe Entwickler angkündigt, Aktie fällt stark, Crytek fordert bessere Free2Play-Unterstützung auf den Konsolen von Microsoft, Nintendo und Sony

Martin Le   //   Dezember 27, 2012   //   0 Kommentare

Zynga mit eigenem Social Network »Zynga with Friends«, API für externe Entwickler

Zynga hat ein eigenes Social Network angekündigt. »Zynga with Friends« verbindet Zyngas Spiele auf der eigenen Social-Games-Plattform Zynga.com mit den Titeln auf Facebook, iOS und Android. Dabei werden auch Spiele von Third-Party-Entwicklern unterstützt, für die Zynga seit einiger Zeit als Publisher auftritt.

Es sei das Ziel von Zynga with Friends, eine einheitliche, bekannte und sozial vernetzte Umgebung für alle verlinkten Spiele zu schaffen, so Zyngas Geschäftsführer Michael Bronstein auf dem firmeneigenen »Unleashed«-Event. Mit dem Service geht das Unternehmen einen weiteren Schritt zum Plattform-Anbieter um weniger von einzelnen Top-Hits und selbst entwickelten Spielen abhängig zu sein.

Passend dazu kündigte Zynga nur wenige eigene Titel an, sondern setzte stattdessen den Fokus auf  Tools für externe Studios wie die neue API. Damit können Entwickler direkt von Zyngas bestehender Hardware und Dienste-Infrastruktur profitieren und diese in ihre Spiele integrieren. Anleger sind von der Strategie allerdings noch nicht überzeugt. Am der Tag der »Unleashed«-Konferenz fielen die Aktien von Zynga zeitweise mehr als zehn Prozent; seit den Höchstständen im März haben sich die Anteilsscheine mehr als halbiert.

Quelle: Develop, Onvista

 

Crytek fordert bessere Free2Play-Unterstützung auf den Konsolen

Vor einiger Zeit hat Crytek angekündigt, in naher Zukunft nur noch Free2Play-Spiele zu veröffentlichen und keine klassischen Retail-Games mehr zu produzieren. Dieser Entwicklung stehen derzeit aber noch die großen Konsolen-Hersteller Microsoft, Nintendo und Sony im Weg, die entsprechende Geschäftsmodelle bisher nur zögerlich unterstützen.

»Wieso Free2Play-Titel auf den Konsolen so selten sind? Das sollte man Microsoft und Sony fragen.Wir bei Crytek sehen die Zukunft der Konsolen im Free2Play, idealerweise sogar mit dem Fokus auf Free2Play. Das ist es, was wir in der Zukunft sehen wollen«, so Crytek-Chef Cevat Yerli gegenüber computerandvideogames.com. Crytek habe bereits mit Microsoft, Sony und Nintendo über ein Release des Free2Play-Shooters Warface für Konsolen gesprochen, sei dabei aber auf wenig Interesse gestoßen.

Crytek setzt daher aktuell auf den Tablet und Free2Play-Markt am PC: »Wir wollen den Tablet-Markt noch weiter pushen und ihr werdet dort sowohl Casual als auch Hardcore-Titel von uns sehen.« Der erste Free2Play-Titel des Unternehmens wird der Multiplayer-Shooter Warface sein, der noch dieses Jahr erscheinen soll.

Quelle: CVG

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