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22. Juni 2012: Käufer für Cloud-Gaming-Service Gaikai gesucht - Kaufpreis über 500 Millionen Dollar, Erfolgsrate von Spiele-Projekte auf Kickstarter noch niedriger als ursprünglich vermutet, Amazon AppStore ab Sommer auch international verfügbar

Martin Le   //   Juni 22, 2012   //   0 Kommentare

Käufer für Cloud-Gaming-Service Gaikai gesucht

Der Cloud-Gaming- und Streaming-Anbieter Gaikai steht angeblich zum Verkauf. Der Wirtschaftsseite Fortune.com hat das Unternehmen bereits Banker angeheuert um mit Interessenten zu verhandeln und erwartet mehr als 500 Millionen Dollar. Gaikai ist neben OnLive der wichtigste Anbieter im Cloud-Gaming-Markt.

Gaikai hatte über Venture Capital in den vergangenen Jahren bereits mehr als 45 Millionen Dollar eignesammelt. Strategische Partner wie Youtube oder Electronic Arts hatten das Unternehmen unterstützt. Im Vorfeld der E3 gab es bereits Spekulationen über eine Gaikai-Übernahme von Sony, die sich bisher allerdings nicht bestätigten.

Quelle: Fortune

 

Erfolgsrate von Spiele-Projekte auf Kickstarter noch niedriger als ursprünglich vermutet

Die Crowd-Funding-Plattform Kickstarter hat offizielle Daten zu den bisher gestarteten Projekten veröffentlicht. Die Erfolgsrate für Spiele liegt demnach noch unter den Schätzungen, die externe Seite wie Appsblogger zuletzt veröffentlicht hatten. Lediglich ein Drittel der Spiele-Projekte erreichen ihr selbstgestecktes Ziel und werden finanziert.

Damit liegt die Spiele-Kategorie am Ende der 13 Projekt-Typen auf Kickstarter. Die durchschnittliche Erfolgsrate aller Projekte liegt bei 44 Prozent. Von den 700 Spielen, die finanziert wurden, haben 95 Prozent weniger als 100.000 Dollar anvisiert. Drei Entwickler konnten aber auch mehr als eine Million Dollar einsammeln: Double Fine mit ihrem Adventure,  InXile Entertainment mit Wasteland 2 und Harebrained Schemes mit Shadowrun Returns.

Quelle: Gamasutra



Amazon AppStore ab Sommer auch international verfügbar

Amazon hat angekündigt, seinen AppStore ab Sommer auch international verfügbar zu machen. Bisher ist die Marktplatz-Alternative zu Google Play nur in den USA gestartet. Entwickler können ihre Apps für die Distribution in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien und Spanien.

Mit Internationalisierung des AppStores sind auch die Hoffnungen gestiegen, dass das Amazon-Tablet Kindle Fire demnächst ebenfalls außerhalb der USA verkauft wird. Zusätzlich hat Amazon die Richtlinien im AppStore verändert und den Entwicklern mehr Freiheiten bei den Release-Terminen eingeräumt.

Quelle: Amazon

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