Zynga-Chef Pincus will Spieleplattform nach dem Vorbild von Xbox Live etablieren
Mit der vor kurzem vorgestellten Spiele-Plattform Zynga.com will sich Zynga vom reinen Spiele-Entwickler zum Publisher von Third-Party-Titeln und Plattform-Anbieter verändern. Zyngas CEO Mark Pincus orientiert sich dabei an Vorbildern wie Xbox Live von Microsoft. Vor allem von der Struktur könne man viel lernen.
»Wir brauchen mehr konzentrierte Kanäle, wir brauchen mehr Wege, damit die Nutzer neue Apps entdecken können und sie später auch wiederfinden,« so Pincus gegenüber der Branchenseite AllThingsD. »Wir wäre mehr als nur ein Distributor. Wir wollen ein Spiele-Netzwerk wie Xbox Live sein.«
Mit Zynga.com tritt das Unternehmen jetzt im Spiele-Bereich in Konkurrenz mit Facebook. Fragen zu diesem Thema wich Pincus aus: »Wir denken nicht in Begriffen wie Zugehörigkeit und Abgrenzung. [Facebook] ist wirklich wichtig, aber nicht nur für uns.Im Netz waren sie sehr wichtig im Bereich der Distribution.«
Quelle: AllThingsD
Sony angeblich an Übernahme von Gaikai oder OnLive interessiert
Sony plant angeblich die Übernahme eines renommierten Streaming-Anbieters interessiert. Das berichtet das Branchenmagazin MCV. Zuvor waren bereits Gerüchte um eine Zusammenarbeit von Sony mit OnLive oder Gaikai aufgekommen. Eine ungenannte Quelle hat MCV jetzt allerdings von einer vollständigen Akquisition berichtet, die kurz bevor stehe.
Auf was für einer Plattform Sony das Streamen von Spielen umsetzen möchte, ist noch nicht bekannt. Ein Vorteil der Streaming-Technologie wäre die Abwärtskompatibilität. Es wäre also theoretisch möglich, Spiele der nächsten Konsolen-Generation auf den aktuellen Geräten zu spielen. Oder Streams direkt auf Fernsehgeräte des Konzerns zu senden und so wesentlich mehr Nutzer zu erreichen.
Quelle: MCV
Streit um das Kickstarter-Projekt Sam Suede
Wisecrack Games will das Adventure Sam Suede in Undercover Exposure mit Crowdfunding wieder zum Leben erwecken. Zu diesem Zweck hat der Entwickler vor kurzem eine Kickstarter-Aktion gestartet, um bis zum 15. Juli 2012 mindestens 500.000 Dollar zu sammeln. Sam Suede war bereits vor sechs Jahren in der Entwicklung, wurde aber im Dezember 2006 eingestellt.
Damals hatte auch Game Designer Al Lowe (Leisure Suit Larry) mitgewirkt. Und mit dessen Namen wirbt Wisecrack Games jetzt auch für das Kickstarter-Projekt. Damit ist der Entwickler Replay Games allerdings nicht einverstanden. Das Studio arbeitet derzeit gemeinsam mit Al Low an dem Adventure Leisure Suit Larry Reloaded , das ebenfalls per Crowdfunding finanziert wurde.
Replay Games ist der Auffassung, dass die Kollegen von Wisecrack Games nicht mit dem Namen von Al Lowe werben dürften - auch die Erwähnung von Leisure Suit Larry sei in diesem Zusammenhang nicht zulässig. Replay Games fasse derzeit eine Klage ins Auge und fordert die Beendigung der Kickstarter-Aktion.
Quelle: VentureBeat
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Kommentare
Toll!
Hat jetzt nicht sooo viel mit Computerspiel-Entwicklung zu tun :P
"Die Entwickler"? Das ist ein Film. Und der ist anscheinend von 1995, also hat da auch niemand offiziell geklaut.
Ich finde 30 Millionen deutlich beeindruckender. http://esfiworld.com/sc2/news/mlg-anaheim-breaks-viewership-records
Der Rest der 90 Mitarbeiter wird dann wohl entlassen? Hm... schade. Ich hoffe die finden bald wieder nen Job. Was wird aus dem Standort in Halle an der Saale? Weiß da wer was?
Echt schade das mit Radon Labs zu lesen. Dabei hatte ich mich erst bei der letzten Talentbörse bei ihnen beworben... Hoffentlich folgen nicht noch mehr Entwickler.