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Schweizer Jungsozialisten mit Petition gegen Killerspiele-Verbot

Redaktion   //   Oktober 14, 2009   //   0 Kommentare

In der Schweiz findet gerade eine ähnlich Diskussion über Gewaltspiele statt, wie in Deutschland: Kürzlich stimmten Vertreter fast aller Schweizer Parteien – außer FDP und Piratenpartei – für ein Verbot von Spielen mit gewalttätigem Inhalt in der Schweiz.

Die Jungsozialisten stellten sich in dieser Frage offen gegen die SP: Mit einer Petition unter der Überschrift „Jugend schützen statt Computerspiele verbieten“ wurde die Mutterpartei dazu aufgefordert, statt eines Rundumschlags lieber gezielte Maßnahmen zu treffen.

Dazu gehören Verbote von Videospielen mit rassistischem oder diskriminierendem Inhalt und die Herausgabe von Gewaltspielen an Jugendliche ab 16 Jahren nur nach Vorlage des Ausweises. Zudem soll Unterricht zum Umgang mit elektronischen Medien bereits in den Grundschullehrplänen verankert werden. Auch Eltern und Lehrern soll Medienkompetenz in Zukunft besser vermittelt werden, wie die Jungsozialisten vorschlagen.

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