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Im Januar 2011 hat Birgit Roth die Führung des G.A.M.E. übernommen, nach nur anderthalb Jahren verlässt sie den Verband nun wieder und kehrt zurück in die Wirtschaft. Wer die Nachfolge antritt, ist derzeit noch offen.
Roth hatte als Geschäftsführerin gleichzeitig auch einen Wandel eingeleitet, der Verband richtete sich neu aus und verstand sich nicht mehr als reine Interessenvertretung der Entwickler, sondern vielmehr der gesamten Spielebranche. Mittlerweile zählt der G.A.M.E. mehr als 100 Mitglieder, Making Games ist ebenfalls offizieller Partner.
Birgit Roth konnte in ihrer Zeit als Geschäftsführerin vier neue Unternehmen gewinnen, hat mit einer G.A.M.E.-Delegation auf der G-Star in Korea den asiatischen Markt stärker in den Fokus genommen und gemeinsam mit dem BIU die »Stiftung Interaktive Unterhaltungsmedien« auf den Weg gebracht. »Es war eine sehr spannende Zeit. Große, neue Projekte wurden angestoßen, viele Neumitglieder gewonnen und wir konnten G.A.M.E. als Sprachrohr der deutschen Games-Industrie auf Bundes- und Landesebene etablieren“, so Roth in der Rückschau.
Zum 1. Juli wird die ehemalige Bundestagsabgeordnete zu Bigpoint wechseln, wo sie 2010 bereits als Director of Public Affairs tätig war. Thomas Friedmann, Vorstandsvorsitzender des G.A.M.E. über ihren Weggang: »Wir verlieren Birgit Roth nur sehr ungern. Sie hat mit sehr viel Kompetenz und Engagement den Verband weiter nach vorn gebracht, entscheidend zur Professionalisierung beigetragen und GAME als relevanten Player auf der politischen Bühne etabliert. Dafür sprechen wir ihr unseren Dank aus. Interimsweise werden die Aufgaben von Anika von Ribbeck, Referentin PR und Recht und Regulierung, und Claas Oehler, Geschäftsführer Recht und Regulierung, weitergeführt.«
Unklar ist also derzeit noch, wer nach der Interimsführung die Leitung des Verbandes übernehmen wird. Roth zum Abschied: »Ich bedanke mich bei den Mitgliedern für die rückhaltlose Unterstützung, mein Dank gilt ebenso dem Vorstand für die vertrauensvolle und zielgerichtete Zusammenarbeit. Ich bleibe dem Verband und seinen Zielen weiterhin verbunden.«
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Kommentare
Toll!
Hat jetzt nicht sooo viel mit Computerspiel-Entwicklung zu tun :P
"Die Entwickler"? Das ist ein Film. Und der ist anscheinend von 1995, also hat da auch niemand offiziell geklaut.
Ich finde 30 Millionen deutlich beeindruckender. http://esfiworld.com/sc2/news/mlg-anaheim-breaks-viewership-records
Der Rest der 90 Mitarbeiter wird dann wohl entlassen? Hm... schade. Ich hoffe die finden bald wieder nen Job. Was wird aus dem Standort in Halle an der Saale? Weiß da wer was?
Echt schade das mit Radon Labs zu lesen. Dabei hatte ich mich erst bei der letzten Talentbörse bei ihnen beworben... Hoffentlich folgen nicht noch mehr Entwickler.