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10. April 2012: Eine Million Registrierungen für Unity, 300.000 monthly active users, Sony will 10.000 Arbeitsplätze streichen um wieder Gewinne zu schreiben, Konservative protestieren gegen gleichgeschlechtliche Beziehungen in SWTOR

Martin Le   //   April 10, 2012   //   0 Kommentare

Eine Million Registrierungen für Unity, 300.000 monthly active users

Mehr als eine Million Entwickler nutzen mittlerweile die Middleware Unity zur Multi-Plattform-Entwicklung. Das gab Unity Technologies jetzt per Pressemitteilung bekannt. Das Wachstumstempo hat sich dabei in letzter Zeit stark beschleunigt: noch Ende 2011 lag die Zahl der Nutzer bei rund 750.000. Alleine in den letzten drei Monaten kamen also 250.000 neue Entwickler dazu.

 

Auch die tatsächliche Nutzung von Unity hat zugelegt. Von den eine Million registrierten Entwicklern verwenden 300.000 die Software mindestens einmal im Monat. Um das Wachstum fortzusetzen hat Unity Technologies angekündigt, demnächst auch die Regionen Asien, Latein-Amerika und Ost-Europa offiziell zu unterstützen.

Quelle: Unity

 

Sony will 10.000 Arbeitsplätze streichen um wieder Gewinne zu schreiben

Wie die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei berichtet, will Sony im Rahmen seiner aktuellen Umstrukturierung 10.000 Mitarbeiter entlassen. Was vor einigen Tagen mit der Schließung von Zipper Interactive begann, war also nur der Anfang. Die meisten Maßnahmen betreffen allerdings nicht den Spielebereich.

Die Hälfte der Stellenstreichungen sollen im Chemie- und LCD-Bereich erfolgen. Der Rest wird sich auf die restlichen Sparten verteilen. Sony kämpft seit einigen Jahren mit massiven Verlusten, vor allem im Geschäft mit Fernsehern. Im letzten Geschäftsquartal musste der PlayStation-Hersteller ein Minus von stolzen 1,6 Milliarden Euro hinnehmen. Für das bald endende Geschäftsjahr rechnet Sony erneut mit Verlusten – im vierten Jahr in Folge.

Quelle: DPA

 

Konservative protestieren gegen  gleichgeschlechtliche Beziehungen in SWTOR

Einzelpersonen und konservative Vereinigungen wie die Florida Family Association (FFA), haben gegen Biowares Pläne, gleichgeschlechtliche Beziehungen im Online-Rollenspiel Star Wars: The Old Republic einzuführen, protestiert. So werde nach ihrer Meinung SWTOR zu einer »überwältigenden Mehrheit« von Kindern gespielt, die dieser »Lesbian-, Gay-, Bisexual- and Transgender-Propaganda« nicht ausgesetzt werden dürften.

Electronic Arts dementierte die »Propaganda«-Unterstellung und bezeichnete sie als »politische Schikane«. Zudem verwies man auf die ESRB-Einstufung, welche kennzeichnet, mit welchen Inhalten ein Spiel ausgestattet ist und somit der Content niemanden überraschen sollte. »Wir geben unseren Spielern die Möglichkeit, gleichgeschlechtliche Romanzen einzugehen und tolerieren keine Hass-Tiraden auf unseren Plattformen,« so EA-Sprecher Jeff Brown.

Quelle: GamesIndustry

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