Runescape-Entwickler Jagex gewinnt Rechtsstreit gegen Bot-Programmierer
Die Jagex Game Studios haben einen langjährigen Rechtsstreit gegen Impulse Software gewonnen. Impulse hatte Makros und Bot-Programme für das Onlinerollenspiel Runescape programmiert und vertrieben. Alle Aktivitäten in dem Bereich muss Impulse sofort einstellen, zudem wurden Jagex »essentielle Entschädigungszahlungen« zugesprochen.
Mit dem iBot-Programm von Impulse konnten Nutzer Spielabläufe in Runescape automatisieren und somit im Level aufsteigen sowie Gold und Gegenstände sammeln, ohne selbst zu spielen. Laut Jagex hat iBot das Spiel und die Community nachhaltig geschädigt. Außerdem habe Impulse mit dem Bot den Digital Millenium Act und den Computer Fraud and Abuse Act verletzt sowie gegen Copyright- und Trademark-Bestimmungen verstoßen.
Neben den Entschädigungszahlungen wurde Impulse auch zur Herausgabe aller wichtigen Daten verurteilt. So erhält Jagex Zugriff auf alle Webseiten, Domains, Source-Dateien und Kundendaten des Unternehmens. Zudem darf Impulse zukünftig keine Zusatzprogramme für Jagex-Spiele mehr entwickeln.
Quelle: Gamasutra
Microsoft erklärt Design-Entscheidungen beim Windows Store
Im MSDN-Blog hat Microsoft-Entwickler Jonathan J. Wang neue Details zum Windows Store verraten. So sei beim Design des Windows Store die Balance zwischen der Möglichkeit, das Gesuchte zu finden und der Möglichkeit, auch zufällig interessante Angebote zu entdecken, sehr wichtig gewesen. Dabei sollte das Finden, Installieren und Updaten der Apps so einfach und schnell wie möglich sein.
Der Windows Store nutzt die Metro-Oberfläche, bei der der Inhalt im Vordergrund stehen soll. Die Startseite »Spotlight« wurde vor allem dem Entdecken von Apps gewidmet und zeigt stets neue und interessante Inhalte, bietet aber auch die in Kategorien aufgeteilten Listen und ähnelt stark der aktuellen Oberfläche der Xbox 360. Durch Berühren einer Bildschirmseite kann zwischen den Kategorien gescrollt werden, das Auswählen einer Kategorie öffnet dann eine genauere Ansicht des Bereiches.
Quelle: MSDN
Electronic Arts nennt Entwicklungs-Kosten von Star Wars: The Old Republic
Die Produktion von Star Wars: The Old Republic hat Electronic Arts rund 200 Millionen US-Dollar gekostet. Außerdem haben rund 800 Mitarbeiter in den sechs Jahren seit dem Start des Projekts an Biowares neuem Online-Rollenspiel mitentwickelt. Diese Details nannte jetzt die Los Angeles Times in einem Bericht über das MMO.
Damit tritt EA Vermutungen von Analysten entgegen, die zuletzt Schätzungen von 100 bis 500 Millionen Dollar ausgegeben hatten.
Quelle: Los Angeles Times
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Kommentare
"Die Entwickler"? Das ist ein Film. Und der ist anscheinend von 1995, also hat da auch niemand offiziell geklaut.
Ich finde 30 Millionen deutlich beeindruckender. http://esfiworld.com/sc2/news/mlg-anaheim-breaks-viewership-records
Der Rest der 90 Mitarbeiter wird dann wohl entlassen? Hm... schade. Ich hoffe die finden bald wieder nen Job. Was wird aus dem Standort in Halle an der Saale? Weiß da wer was?
Echt schade das mit Radon Labs zu lesen. Dabei hatte ich mich erst bei der letzten Talentbörse bei ihnen beworben... Hoffentlich folgen nicht noch mehr Entwickler.
Beängstigend...
Das mit dem verschärften Jugendschutz ist absoluter Quatsch. Das sind bloß Versuche von (meistens alten) Politikern, uns (Ich bin auch noch Jugendlich) vor "bösen" Inhalten zu schützen. ...