Entwickler-Jahresrückblick 2011 – Worüber am meisten geärgert?

Redaktion   //   Dezember 28, 2011   //   0 Kommentare

Wir haben uns umgehört und einige Branchenexperten zu ihrem persönlichen Jahr 2011 befragt. Was hat sie überrascht, was geärgert und was steht der Branche wohl 2012 ins Haus? Diese und weitere Fragen klären wir in den nächsten Tagen, schauen Sie also einfach wieder vorbei.

 

 

Worüber hast du dich 2011 am meisten geärgert?

 

Ralf C. Adam, Head of Game Development bei Travian Games

Privat ärgere ich mich aktuell besonders über die schier endlosen Wartezeiten auf den Star Wars The Old Republic Servern. Aber das wird sich wohl bald legen.

Beruflich enttäuscht mich die Geringschätzung der großartigen Arbeit, die die Browsergames-Hersteller leisten. An vielen Stellen hört man immer wieder, dass Browsergames doch nur eine Blase wären -- und das, obwohl sie sich schon lange etabliert haben. Allein Travian, aktuell in Version 4, ist seit mehr als sieben Jahren ein Publikumsmagnet. Ich sehe hier weder eine Blase noch irgendeinen mittelfristigen Hype, sondern ein hochwertiges und nachhaltiges Spiel- und Entertainmentmodell.

 

 

 

Jan Theysen, Geschäftsführer von King Art

Darüber, dass über 50 Prozent der Besucher unserer Spieleseiten von Crack- und Warez-Seiten kommen. Auch immer ärgerlich: die Diskussionen in Foren dazu. »Wenn von 10 Spielen 9 kopiert werden, heißt das ja nicht, dass sonst 9 gekauft worden wären.« Nein, heißt es nicht. Aber wenn von den 9 nur eines gekauft anstatt kopiert worden wäre, hätte sich der Umsatz verdoppelt. Jeder tut so, als könne er nichts daran ändern und als sei sein Betrag nicht ausschlaggebend. Doch. Ist er

 

 

 

 

 

 

Stefan Marcinek, Global Managing Director von Kalypso

So richtig hab ich mich eigentlich über nichts geärgert.

 

 

 

Carsten Fichtelmann, Geschäftsführer von Daedalic Entertainment

 

Ich habe keine Lust mehr, mich über dumme Investoren zu ärgern. Wir sind froh, dass wir niemandem Rechenschaft ablegen müssen und unser Ding durchziehen können. Und sein Ding durchziehen ist überwiegend das Gegenteil von »sich über etwas ärgern«.

 

 

 

Jan Klose, Creative Director von Deck13

Über die Verletzung von Menschenrechten.

 

 

 

 

Teil 4 folgt am 30. Dezember

 

 

 

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