browsergames forum 2011 – Interview mit Nicholas Lovell von GAMESbrief

Redaktion   //   Oktober 20, 2011   //   0 Kommentare

 

Im Rahmen unserer Interviewreihe zum diesjährigen browsergames forum sprechen wir mit Nicholas Lovell, dem Director von GAMESbrief, über seinen Vortrag 20 online games idea bombs.

 

Making Games Warum ist dieses Thema für dich persönlich so wichtig?
Nicholas Lovell Ich sehe, wie so viele Leute aus der traditionellen Entwicklung in die Browsergames-Branche wechseln. Und diese Leute verstehen nicht, dass dabei ein Umdenken stattfinden muss, um im Free2Play-Geschäft erfolgreich zu sein. Sie denken, tolle Spiele zu machen, reiche doch aus. Ich hoffe nicht nur, diese Einstellung ändern zu können, sondern den Zuhörern auch klare Wege aufzeigen zu können, ihre Spiele erfolgreicher zu machen.

Making Games Was sollen die Zuhörer deines Vortrags mit nach Hause nehmen?
Nicholas Lovell 20 leicht zu verstehende und einfach umzusetzende Wege, ein Spiel profitabler zu machen.

Making Games Was sind deine persönlichen Erwartungen an das diesjährige browsergames forum?
Nicholas Lovell Ich hoffe, dass es noch größer als vergangenes Jahr sein wird; dass wir weniger Zeit damit verbringen werden, uns zu versichern, dass wir eine spannende Branche im Vergleich zum Konsolenbereich sind; dass wir mehr Zeit damit verbringen, uns über bessere und profitablere Spiele zu unterhalten.
Ach ja, und ich hoffe darauf, dass es ebenso hervorragende Diskussionen über die kreative Seite gibt, denn die ist genauso wichtig wie das Business.

Making Games Was sind deiner Meinung nach die derzeit spannendsten Trends und Entwicklungen in der Games-Branche?
Nicholas Lovell Der Aufstieg der Free2Play-Games mit virtuellen Gütern hat einen Umsturz verursacht. Er ermöglicht Unternehmen, Spiele für wenige hunderttausend Leute zu entwickeln, die trotzdem eine hohe Qualität haben.
Aus technischer Sicht ist sicherlich derzeit das iPad das spannendste Gerät. Es findet damit ein genereller Shift statt, wie wir Medien konsumieren. Und es hat enormes Potenzial.
Die zweite große technische Möglichkeit ist, wie wir dem Fernsehen einen zweiten Bildschirm zur Seite stellen können. Ich glaube nicht an interaktives Fernsehen im klassischen Sinne, sondern daran, über einen zweiten Schirm mit der Sendung zu interagieren. Dabei kann es sich um Laptops, Smartphones, Wii Us oder Tablets handeln. Die Fernsehgesellschaften wachen gerade erst auf und realisieren das Potenzial. Wenn man die Reichweite des Fernsehens mit der Interaktivität und Monetarisierbarkeit von Spielen verschränkt, eröffnet sich eine völlig neue Welt der Unterhaltung.
 

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