Fast ein Drittel der 3DS-Spieler hält den 3D-Effekt für einen Nachteil
Interessante Zahlen einer Untersuchung von Interpret LLC: Viele Käufer des Nintendo 3DS wissen gar nicht, dass sie für die 3D-Funktion gar keine Brille benötigen, ein Drittel hält den Effekt gar für einen Nachteil beim Spielen.
In dieser Woche hat das Unternehmen Interpret LLC die Ergebnisse einer Untersuchung veröffentlicht, in der die 3D-Funktion des Nintendo 3DS sehr schlechte Noten von den Spielern erhält. Zwar wissen bereits mehr als 60 Prozent aller 1.600 erwachsenen Befragten, dass es den 3DS überhaupt gibt – eine deutliche Steigerung zu einer früheren Untersuchung – aber gerade einmal 28 Prozent von dieser Gruppe wussten um die 3D-Funktion ohne Spezialbrille.
In der Untersuchung wurden auch speziell die Menschen befragt, die bereits mit dem 3DS gespielt hatten. Das Ergebnis: Nur 22 Prozent waren der Ansicht, dass der 3D-Effekt das Spielerlebnis bereicherte. Dagegen empfanden 28 Prozent der Spieler die Funktion sogar als störend. Von allen befragten 3DS-Spielern schalteten 13 Prozent den 3D-Modus nach eigener Aussage sogar komplett aus.
Interpret LLC fragte auch nach den Gründen für die weit verbreitete Ablehnung. So waren 56 Prozent der Spieler der Ansicht, das Spielen in 3D sei eher für Fernseher und angeschlossene Konsolen ausgelegt. Die fehlende Notwendigkeit einer Spezialbrille beim 3DS kompensiere lediglich ein wenig, dass Handhelds grundsätzlich nicht für diese Art der Darstellung geeignet seien.
Nintendo hat also noch einen harten Weg vor sich, die Vorzüge der Technologie »3D ohne Brille« zu vermitteln. Bislang scheinen selbst die Spieler, die bereits Hand an den Nintendo 3DS legen konnten, nicht überzeugt zu sein. Immerhin weiß nun schon die Mehrheit der angepeilten Zielgruppe überhaupt von der Existenz des Geräts, glaubt man Interpret LLC.
Quelle: Gamespot
Indie Game Challenge mit 100.000 Dollar Hauptpreis
Auf dem DICE Summit im Februar 2012 findet die Indie Game Challenge erneut mit der Preisverleihung ihren Höhepunkt. Interessierte Entwickler können ihre Projekte noch bis Anfang Oktober einreichen und auf den Hauptreis von 100.000 Dollar hoffen.
Seit 2010 richtet die Academy of Interactive Arts and Science in Zusammenarbeit mit Partnern wie GameStop die Indie Game Challange aus. Der Hauptpreis sind 100.000 Dollar für das beste Indie Game. In diesem Jahr konnte Playdead mit LIMBO den Gewinn einstreichen, 2010 waren es die Lazy 8 Studios mit ihrem Knobelspiel Cogs.
Alle Finalisten werden außerdem automatisch für ein Stipendium im Wert von 50.000 Dollar berücksichtigt, mit dem sie an einem Game-Development-Programm der Guildhall at Southern Methodist University teilnehmen können.
Weitere Infos zur Indie Game Challenge und den Teilnahmebedingungen finden Sie unter www.indiegamechallenge.com
Quelle: Indie Game Challenge
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Kommentare
Hat jetzt nicht sooo viel mit Computerspiel-Entwicklung zu tun :P
"Die Entwickler"? Das ist ein Film. Und der ist anscheinend von 1995, also hat da auch niemand offiziell geklaut.
Ich finde 30 Millionen deutlich beeindruckender. http://esfiworld.com/sc2/news/mlg-anaheim-breaks-viewership-records
Der Rest der 90 Mitarbeiter wird dann wohl entlassen? Hm... schade. Ich hoffe die finden bald wieder nen Job. Was wird aus dem Standort in Halle an der Saale? Weiß da wer was?
Echt schade das mit Radon Labs zu lesen. Dabei hatte ich mich erst bei der letzten Talentbörse bei ihnen beworben... Hoffentlich folgen nicht noch mehr Entwickler.
Beängstigend...