4. August 2011: Karlsruher Studio flaregames mit erfahrenem Team und erstem Spiel auf der gc, 3DS-Verkäufe nach angekündigtem Preisnachlass halbiert - Iwata sorgt sich um Wii U, USK veröffentlicht Leitrichtlinien nach denen Spiele eingestuft werden

Martin Le   //   August 4, 2011   //   0 Kommentare

Karlsruher Studio flaregames mit erfahrenem Team und erstem Spiel auf der gc

Das deutsche Studio flaregames hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: In den nächsten Jahren will die Firma zum führenden Entwickler und Publisher von Mobile Reality Games aufsteigen. Zu diesem Zweck hat flaregames-CEO Klaas Kersting ein Team von erfahrenen Designern und Entwicklern um sich versammelt. Das erste Spiel soll Mitte August auf der gamescom vorgestellt werden.

Klaas Kersting war vor der Gründung von flaregames CEO und Gründer der Spielefirma Gameforge, die er innerhalb von fünf Jahren zu einem erfolgreichen Studio mit mehr als 400 Mitarbeitern und über 100 Millionen Euro Jahresumsatz führte. Creative Director Andreas Suika war zuvor bei Blue Byte als Lead Game Designer für die Siedler- und Anno-Serie verantwortlich, während Georg Broxtermann, Director Business Development, den Gamesbereich bei ProSiebenSat.1 aufbaute und mit seiner Firma Obster die Entwicklung von ortsbasierten mobilen Spielen vorantrieb.

Als Berater für das Management hat flaregames Bob Wallace engagiert. Wallace ist Inhaber der Beratungsfirma Strategy Alternatives und sitzt im Advisory Board des Spieleentwicklerverbands IGDA.

flaregames wurde 2011 in Karlsruhe gegründet und besteht mittlerweile aus 16 Mitarbeitern. Weitere Informationen zu flaregames finden Sie auf der offiziellen Website www.flaregames.com und auf www.twitter.com/flaregames.

Quelle: Pressemitteilung

 

3DS-Verkäufe nach angekündigtem Preisnachlass halbiert, Iwata sorgt sich um Wii U

Nachdem Nintendo vergangene Woche eine Preissenkung für den Handheld 3DS angekündigt hatte, sind die Verkaufszahlen im Heimatmarkt Japan drastisch eingebrochen. Vom 25. bis 31. Juli wurden mit 16.415 Einheiten nur rund halb so viele 3DS verkauft wie noch in der Woche zuvor. In Japan wird die mobile Konsole ab dem 11. August für 15.000 Yen statt wie bisher für 25.000 Yen verkauft.

In den USA sinkt der Preis am 12. August von 249 Dollar auf 169,99 Dollar. Für Europa sind noch keine konkreten Zahlen bestätigt; im Rahmen der »globalen Preissenkungs-Initiative« will Nintendo den Preis hierzulande um rund ein Drittel senken.

Der Preisnachlass soll den schleppenden Verkauf des 3DS ankurbeln und so eine attraktive Installationsbasis für externe Entwickler sicherstellen. Allerdings birgt die Entscheidung auch Risiken wie Nintendo-Präsident Satoru Iwata erklärt:

»Die Preissenkung des Nintendo 3DS könnte das Vertrauen der Erstkäufer zerstören. Die Entscheidung könnte zudem auch Auswirkungen auf den Verkaufsstart der Wii U haben. Die Leute könnten denken, dass der Preis vielleicht auch bald fallen würde, wenn sie nur etwas warten. Daher müssen wir uns sehr darum bemühen, das Vertrauen der Käufer bis zum Launch der Wii U wieder aufzubauen.«

Quelle: Media Create via NeoGAF

USK veröffentlicht Leitrichtlinien nach denen Spiele eingestuft werden

Wie die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle neue Spiele prüft, gibt es in den jetzt veröffentlichten Grundsätzen nachzulesen. In zwei 20- und 25-seitigen PDFs sind nicht nur die Zusammensetzung der USK, sondern auch die Prüfkriterien und –Abläufe vermerkt sind.

So wird etwa erklärt, wann ein Spiel als »schwer jugendgefährdend« eingestuft wird, was es mit dem zuletzt bei Dead Space 2 eingesetzten »Appelationsverfahren« auf sich hat und wie der Begriff der »Beeinträchtigung« definiert ist. Trotz der ausführlichen Erklärungen ist aber auch dieses Dokument keine exakte Schablone nach der man schon im Vorfeld die Alterseinstufung »ausrechnen« kann.

Quelle: USK, GameStar
 

 

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